Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehen

Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehenDer Doubtful Sound ist einer der großen imposanten Fjorde an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Anders als der bekanntere Milford Sound ist er verwinkelter, hat sogar kleine Inseln und anders als Norwegens Fjorde sind seine steilen Wände gänzlich unbewohnt. Normalerweise hängen dichte Wolken zwischen seinen Schluchten und regnen sich ab, doch der Sommer 2013 war für auch für den Doubtful Sound ein sehr trockener. Den wilden Albatrossen an der Fjordmündung scheint das egal. Majestätisch und zeitlos ziehen ihre Bahnen durch den Himmel und haben ihre ganz eigene Wasserversorgung. Diese gefiederten Kerle mühelos über die Wellenkämme gleiten zu sehen ist das wohl erhabenste Naturerlebnis Südneuseelands »»

Anemonenfische

AnemonenfischeWohl kaum einer Fischart fliegen die Herzen derart zu wie den Anemonenfischen und spätestens seit Findet Nemo sind sie in aller Munde, im verbalen Sinne versteht sich ;-) Allerdings weisen nicht alle Anemonenfische automatisch die durch den Film bekannt gewordene orange-weiß gebänderte Färbung auf. Wie auch immer sie aussehen mögen, sie sind relativ klein und können ob des Versteckens in der Anemone wegen schnell übersehen werden. Hat man sie dennoch entdeckt, kann man stundenlang verharren und ihr wuseliges Treiben im Geflecht der Fangarme und im Gefecht gegen die Strömung beobachten, denn selbst im knöcheltiefen Wasser kann man sie antreffen »»

Sunda, die Straße am Feuerberg

Sunda, die Straße am FeuerbergWenn das normalerweise vom Erdmantel verhüllte Magma zu Tage tritt und in direkten Kontakt mit Wasser kommt, dann spricht der Experte lediglich leicht unterkühlt von einer phreatomagmatischen Eruption, die uns bekannte Welt hingegen wird mit einer Explosivkraft konfrontiert, die mehrere hundert Hiroshima-Bomben stark sein kann. Im Jahre 1883 ereignete sich ein derartiger Vulkanausbruch epischen Ausmaßes. Über 20km3 Gestein und Asche wurden in bis zu 25km die Höhe katapultiert und ein bis zu 40 Meter hohen Tsunami fegte die Dörfer auf den umliegenden Inseln von der Landkarte. Ort dieser Katastrophe war das indonesische Archipel, genauer gesagt die Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java, wo heute bereits der Nachfahre des einst explodierten Feuerbergs in den Startlöchern steht und regelmäßig neue Ausbrüche in den Himmel schickt: Der Anak Krakatau, an den das Leben nach und nach zurückkehrt, vor allem unter Wasser »»

Riesenmuscheln und goldene Quallen – Palau

Riesenmuscheln und goldene Quallen – PalauDie Inseln des gut 1500km östlich der Philippinen gelegenen Palau Archipels gucken allesamt aus dem Wasser, als ob irgendjemand mitten im türkisblauen Nirgendwo des Pazifiks großzügig mit grünen Farbtupfern kleckerte. Vor tausenden von Jahren drückte ein tektonischer Hebungsprozess die über 356 Eilande eine Etage höher, die nun wie steinerne Pilze mit bewaldetem Hut aus dem Ozean lugen. Das submarine Leben in und an der Palau Lagune ist weltweit einzigartig. Selbst wenn man nur knapp unter der Wasseroberfläche schnorchelt statt mit Pressluft zu tauchen, wird man unweigerlich Augenzeuge kloschüsselgroßer Riesenmuscheln, von Haien und von in alle Farben dieser Welt getauchten Fischen. Palaus größtes Naturwunder ist ein in sich geschlossener See in dem tausende goldener Quallen im Takt des Sonnescheins umher paddeln, der Jellyfish Lake »»

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des Tavurvur

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des TavurvurRabaul, eine Siedlung im Osten des magisch-exotischen Papua-Neuguineas, hat weltweit wohl eine der buchstäblich heißesten Stadtchroniken. Zum einen ist es bei ~30°C und ~90% Luftfeuchtigkeit unglaublich schwül, zum anderen geriet Rabaul im Zweiten Weltkrieg massiv zwischen die Fronten der Amerikaner und Japaner, wurde zum Spielball im heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik. Doch das ist nur die jüngere Geschichte. Die viel größere Bedrohung ging von Anfang an von Naturgewalten aus, denn seit Menschengedenken prallen an diesem fernen Fleck Erde die mächtigsten Kräfte unseres Planeten ungebremst aufeinander und nehmen speziell das östliche Ende der Insel Neubritannien in die vulkanische Zange. Erdbeben sind an der Tagesordnung und gespeist von einer nur 3 bis 4 Kilometer tief liegenden Magmakammer toben sich dort mit Vulcan Crater und dem daueraktiven, hochexplosiven Biest Tavurvur gleich zwei Feuerberge ordentlich aus. Doch trotz aller Zerstörung kommen Natur und Mensch immer wieder an diesen Ort zurück und speziell unter Wasser sprüht das Leben nur so vor Vielfalt »»

Simien Mountains Panorama

Simien Mountains PanoramaEin Panorama der majestätischen Simien Moutains, dem landschaftlichen Highlight Äthiopiens. Geschossen aus 14 Einzelbilder vom Imet Gogo mit Blick auf die östliche Abbruchkante »»

Afrika aufs Dach gestiegen – Das äthiopische Hochland

Afrika aufs Dach gestiegen – Das äthiopische HochlandAn das abessinische Hochland branden jene wolkigen Wassermassen an, die in finaler Instanz die Quelle des Blauen Nils bilden. Besonders dramatisch wirkt die Region um die Simien-Berge, deren vulkanischer Ursprung Pflanzen derart gut gedeihen lässt, dass selbst Paviane zum Vegetarier werden. Bei jedem Schritt hat man den Duft von wildem Thymian in der Nase und ab und zu haken sich diverse Dornen zärtlich in den Oberarm ein. Schnell findet man sich auf 4000m Höhe Aug in Aug mit dem kolossalen Lämmergeier oder majestätischen Adlern wieder, und hat vielleicht sogar das Glück den einzigartigen und sehr seltenen äthiopischen Wolf beobachten zu können »»

Singschwäne und Vulkane – Islands Nordosten

Singschwäne und Vulkane – Islands NordostenDort wo Islands viertgrößte Stadt Akureyri aufhört, fängt der Nordosten der Insel erst so richtig an. Die Highlights sind der majestätische Goðafoss, die vulkanisch immer noch sehr aktive Krafla-Region und das malerisch, vor schneebedeckten Gipfeln liegende Húsavík, dem Star in Sachen Whale Watching in Island »»

Tausende Seevögel und dramatische Klippen – Unterwegs in den Westfjorden

Tausende Seevögel und dramatische Klippen – Unterwegs in den WestfjordenDie Westfjorde sind die mit Abstand entlegensten Gebiete der Insel. Hier sagen sich nicht Fuchs und Hase, sondern vielmehr Lundi, Trottellumme & Co gute Nacht. Schier endlose Brutgebiete der unterschiedlichsten Seevögel und sich ständig wechselnde Lichtstimmungen lassen einen nicht ohne anzuhalten von A nach B fahren. Man muss einfach alle 500 Meter stoppen und denselben Fjord aus einer anderen Perspektive neu bestaunen »»

Urbane Ländlichkeit – Reykjavik und der Süden Islands

Urbane Ländlichkeit – Reykjavik und der Süden IslandsWirklich lange dauert es nicht, bis man die nördlichste Hauptstadt der Welt durch- bzw. umfahren, oder aber durchlaufen hat. Im gut 200.000 Einwohner zählenden Süden/Südwesten, der Gegend rund um den Golden Circle, würde nach westlicher Definition das zivilisatorische Herz der Insel schlagen. Hier wird die Ringstraße 1 auch mal zweispurig und selbst im Stau zu stehen ist durchaus möglich. Entspannung davon findet man unweit des internationalen Flughafens, wenn man in das Abwasserbecken eines Geothermalkraftwerks steigen kann »»