Auschwitz – Des Menschen dunkelste Seite

28. Januar 2016

Auschwitz – Des Menschen dunkelste SeiteAm 27. Januar 1945, ergo vor 71 Jahren, befreite die Rote Armee den Lagerkomplex von Auschwitz. Der Name dieser südpolnischen Stadt steht seither stellvertretend für eines der größten Gräuel der Menschheitsgeschichte und für die hässlichste Seite der Fratze namens Krieg »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Der Adlerhorst in Sperenberg

11. November 2015

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Der Adlerhorst in Sperenberg„Märkische Heide, märkischer Sand“ – davon handelt die Brandenburger Hymne. Von beidem gibt’s in Sperenberg südlich Berlins mittlerweile genug denn der Regisseur des einstigen großen Flugplatzes hört nicht mehr auf den Namen Sowjetarmee sondern Natur. Von der DDR für den großen sowjetischen Bruder erbaut, nutzten die Russen den Flugplatz bis ins Jahr 1994. Seitdem ist das riesige 24km² messende Areal dem Verfall preisgegeben »»

East Germany’s Soviet Heritage – Krampnitz‘ Tanks at the Gates of Berlin

30. Oktober 2015

East Germany’s Soviet Heritage – Krampnitz‘ Tanks at the Gates of BerlinKrampnitz near Potsdam, at the doorstep of Berlin, was a big military base of the tank troops of former GSFG, the Group of Soviet Forces in Germany. More and more abandoned witnesses like Krampnitz disappear as they get reconquered by nature again or humans level everything to the ground. Krampnitz will face that destiny as well, but unlike other military camps it got perpetuated by Hollywood movie “Enemy at the Gates” »»

Pub Crawl Namibia

21. Oktober 2015

Pub Crawl NamibiaIm Norden Namibias, zwischen der riesigen Etosha-Salzpfanne und der Grenze zu Angola, reihen sich zwischen den Orten Oshakati, Oshikuku und Outapi dutzende Bars aneinander. Teils sind sie Produkt der Gegenwart, teils aber auch Zeuge des Unabhängigkeitskampfes von ehemals Deutsch-Südwestafrika, denn die im Zuge des südafrikanischen Grenzkriegs gekommenen Soldaten waren nicht anders als die Streitmächte heute, sie betranken sich gern und bespaßt zu werden stand auch auf dem Programm. Beiden Rollen wurden die zahlreichen Tavernen im Norden Namibias gerecht »»

1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt Prypjat

8. Juni 2015

1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt PrypjatIn der Nordukraine, an der Grenze zu Weißrussland liegt die Geisterstadt Prypjat. 1986 ereignete sich dort, lediglich 120km Luftlinie von der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt, eine Katastrophe und Tragödie epischen Ausmaßes als der nukleare Kern des Reaktorblocks 4 des nahegelegenen Atomkraftwerks Tschernobyl schmolz und eine Explosion verursachte. Das von der Detonation in die Atmosphäre geschleuderte strahlende Material verseucht die Umgebung für Jahrhunderte und zog auch Zentraleuropa in Mitleidenschaft. Das Ausmaß beförderte den GAU zum Super-GAU und das Dörfchen Tschernobyl war in aller Munde, weltweit. Doch es blieb nicht der einzige größte anzunehmende Unfall »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die Pankower Kriegsgräberstätte

15. Mai 2015

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die Pankower KriegsgräberstätteDer Schlacht um Berlin fielen 1945 über 170.000 Soldaten und mehrere zehntausend Zivilisten zum Opfer. Über eine halbe Million Soldaten wurden verwundet, körperlich wie seelisch. Das Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide in Berlin-Pankow ist letzte Ruhestätte für fast 20.000 Rotarmisten die genau jener Schlacht zum Opfer fielen »»

Größter Wasservorhang der Erde – Die Victoriafälle

19. Februar 2015

Größter Wasservorhang der Erde – Die VictoriafälleWährend sich die ganze Welt in sozialen Netzwerken virtuell über den Sturz Robert Mugabes lustig macht und dabei nur die wenigsten einen blassen Schimmer haben wer das überhaupt ist und wo Simbabwe eigentlich liegt, war ich, der ich wegen Internetmangels vom Hinfallen des Diktators nichts bemerkte, vor Ort und habe mir die Victoriafälle des Sambesi mal mit eigenen Augen statt via Google Earth & Co. angeschaut »»

Oberbaum, Mauer und Wende und so…

9. November 2014

Oberbaum, Mauer und Wende und so…Die Berliner Oberbaumbrücke ist Symbol für Vieles. Wo heute Autos, U-Bahnen und Touristen die Spree von Nord nach Süd überqueren, verlief früher die Grenze zwischen Ost und West. Der ehemalige Grenzstreifen orientierte sich dort am Verlauf der Spree; eine Route auf der heute Ausflugsdampfer verkehren. Die Türme der Oberbaumbrücke symbolisieren die Nachbarschaft von Berlin und Brandenburg und sind nicht nur identitätsstiftend für den direkt daneben gelegenen Club Watergate sondern für die gesamte Stadt. Auch in meinem Leben spielt die Oberbaum eine wichtige Rolle: sie war mein Erstkontakt mit dem Westen kurz nachdem die Mauer fiel und viele Menschen wissen gar nicht, dass neben dem Oberbaum auch einen Unterbaum gibt »»

Syrien-Fotoserie überarbeitet

13. Oktober 2014

Syrien-Fotoserie überarbeitetWas bin ich froh damals Syrien besucht zu haben…! Der syrische Bürgerkrieg ist eine Tragödie sondergleichen. Er zerriss das Land, Freunde und Familien und hat natürlich auch auf den Alltag sowie auf die Kulturgüter immensen Einfluss. Nichts ist mehr so wie es mal war…, was für uns stabilitätsverwöhnte westliche Generation nicht vorstellbar ist. Als Hommage an ein Land mit unglaublicher Gastfreundschaft und mit einer einzigartigen, tiefgehenden Geschichte habe ich meine Syrien-Fotoserie aus dem Jahr 2007 überarbeitet, denn auch die Softwareseite der digitalen Fotografie unterliegt dem Fortschritt. Heutzutage, nur 7 Jahre nach meiner Reise, führt die allgemeine Hysterie bzgl. des Wortes Syrien eher zu einem Eintrag in einer Geheimdienst-Datenbank denn Bewunderung und Begeisterung für die Überbleibsel von z.B. Kreuzrittern oder aber den Römern auszulösen. Traurig! »»

Die Unterwelten der Stockholmer Tunnelbana

9. Mai 2014

Die Unterwelten der Stockholmer TunnelbanaWas haben Ebba, Knut, Greta und Elvis gemeinsam? Richtig: alle sind blau, auf der „falschen“ Seite anzutreffen und verkehren ausschließlich in der Stockholmer Unterwelt. Was nach ner Horde zechender Grufties klingt, ist genauer gesagt schwarz-blau, aus Metall und dem Transport von Menschen gewidmet, denn jeder Waggon der Stockholmer U-Bahn Tunnelbana hört auf einen eigenen Namen. Hauptzutat der schwedisch-sympathischen Hauptstadtmetro ist aber vor allem die Vielfalt der Bahnhöfe. Die unterirdischen von ihnen sind künstlerisch ausgestaltet und erzählen eigentlich immer eine  eigene, optisch-spannende Geschichte »»