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Island – Krafla Panoramafoto

Island – Krafla PanoramafotoNach mehr als 3 Jahren hatte ich doch endlich Zeit und Muße die Einzelbilder eines in Islands vulkanisch und geothermisch immer noch sehr aktiven Krafla-Region geschossenen Freihandpanoramafotos zusammenzufügen »»

Sunda, die Straße am Feuerberg

Sunda, die Straße am FeuerbergWenn das normalerweise vom Erdmantel verhüllte Magma zu Tage tritt und in direkten Kontakt mit Wasser kommt, dann spricht der Experte lediglich leicht unterkühlt von einer phreatomagmatischen Eruption, die uns bekannte Welt hingegen wird mit einer Explosivkraft konfrontiert, die mehrere hundert Hiroshima-Bomben stark sein kann. Im Jahre 1883 ereignete sich ein derartiger Vulkanausbruch epischen Ausmaßes. Über 20km3 Gestein und Asche wurden in bis zu 25km die Höhe katapultiert und ein bis zu 40 Meter hohen Tsunami fegte die Dörfer auf den umliegenden Inseln von der Landkarte. Ort dieser Katastrophe war das indonesische Archipel, genauer gesagt die Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java, wo heute bereits der Nachfahre des einst explodierten Feuerbergs in den Startlöchern steht und regelmäßig neue Ausbrüche in den Himmel schickt: Der Anak Krakatau, an den das Leben nach und nach zurückkehrt, vor allem unter Wasser »»

Tavurvur in Schwarz und Weiß

Tavurvur in Schwarz und WeißDie großen Wolkenpakete des Südost-Passatwinds sind Stammgäste über Papua-Neuguinea, dem drittgrößten Inselstaat der Welt. Der Tanz gehalten von Sonne und Wolken ruft teilweise spektakuläre Lichtstimmungen hervor, die den relativ kleinen Stratovulkan Tavurvur in der Rabaul Caldera äußerst fotogen erscheinen lassen; derart fotogen, dass sich das Experimentieren mit Schwarz-Weiß-Umsetzungen lohnt. Anbei ein paar Interpretationen bereits bekannter Aufnahmen »»

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des Tavurvur

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des TavurvurRabaul, eine Siedlung im Osten des magisch-exotischen Papua-Neuguineas, hat weltweit wohl eine der buchstäblich heißesten Stadtchroniken. Zum einen ist es bei ~30°C und ~90% Luftfeuchtigkeit unglaublich schwül, zum anderen geriet Rabaul im Zweiten Weltkrieg massiv zwischen die Fronten der Amerikaner und Japaner, wurde zum Spielball im heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik. Doch das ist nur die jüngere Geschichte. Die viel größere Bedrohung ging von Anfang an von Naturgewalten aus, denn seit Menschengedenken prallen an diesem fernen Fleck Erde die mächtigsten Kräfte unseres Planeten ungebremst aufeinander und nehmen speziell das östliche Ende der Insel Neubritannien in die vulkanische Zange. Erdbeben sind an der Tagesordnung und gespeist von einer nur 3 bis 4 Kilometer tief liegenden Magmakammer toben sich dort mit Vulcan Crater und dem daueraktiven, hochexplosiven Biest Tavurvur gleich zwei Feuerberge ordentlich aus. Doch trotz aller Zerstörung kommen Natur und Mensch immer wieder an diesen Ort zurück und speziell unter Wasser sprüht das Leben nur so  vor Vielfalt »»

Kontinentaldrift en miniature – Der Lavasee des Erta Ale

Kontinentaldrift en miniature – Der Lavasee des Erta AleEchte Lavaseen sind auf diesem Planeten rar gesät. Aktuell ist lediglich eine Hand voll bekannt und dann steht auch noch die Herausforderung, ob und wie man an dessen Ufer gelangen kann im Raum. In der äthiopischen Danakilsenke findet man den wohl interessantesten, schönsten und mythischsten seiner Art – den Lavasee des Erta Ale »»

Staubwischen zwecklos… Unterwegs in der Danakilwüste

Staubwischen zwecklos… Unterwegs in der DanakilwüsteDie Debatte über den heißesten Ort der Erde ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Mitbürger, die ihr Schlafzimmer unter den Top 10 jener Orte wähnen, seien hiermit enttäuscht, denn während man sich halb zehn in Deutschland genüsslich das zweite Frühstück hinter die Kiemen schiebt, geht in der äthiopischen Danakilwüste die Sonne buchstäblich auf die Barrikaden und sengt alles nieder, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Bäume..? Wenn es denn mal welche gäbe… Der April ist bereits einer der heißeren Reisemonate, denn dann macht die Danakil mit fiesen kleinen staubigen Böen und Höchsttemperaturen von bis zu 65 Grad im nicht vorhandenen Schatten ganz unmissverständlich klar, wer hier der Chef im Ring ist »»

Dallol – Wie auf einem anderen Stern

Dallol – Wie auf einem anderen SternDer Dallol ist die tiefst gelegene vulkanische Erscheinung auf dem Festland und obendrein der Hitzepol der Danakilwüste. Hier sammelt sich nicht nur die backofenartige Luft, sondern werben diverse, chemisch angereicherte Tümpel und deren extrem farbenreiche Salze um die Gunst der Netzhaut. Wenn zu den Füßen teilweise pure Säure aus dem Boden sprudelt und auch die ein oder andere Schwade ätzenden und übel riechenden Dampfs vorbeizieht, dann klingt das unwirtlich und alles andere als einladend. Besucher allerdings belohnt dieses weltweit einzigartige geothermale Highlight mit einem Feuerwerk an Farben, Formen und Phantasie »»

Touristenschlacht an der Tengger Caldera

Touristenschlacht an der Tengger CalderaDer Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark wird von vielen Bussen und Städten aus angefahren. Womit auch schon einer der Hauptgründe genannt wäre, warum es in und an der Caldera alles andere als beschaulich zugeht. Es ist schwer dem touristischen Trubel zu entfliehen, und spätestens die mit Plastiktüten vollgemüllte Kraterschüssel des Bromo gibt einem den Rest… Der frequentierteste Punkt ist zugleich der höchste: vom 2770m hohen Gunung Penanjakan schauen sich Morgen für Morgen gut 200-300 Touristen den magischen, farbenreichen Sonnenaufgang an. Dabei kann es leider zu hässlichen Szenen kommen… »»

Die gelbe Hölle des Ijen und die Soldaten des Schwefels

Die gelbe Hölle des Ijen und die Soldaten des SchwefelsDen globalisierten Alltag zu bewältigen ist für viele Menschen zu einer überlebenswichtigen Aufgabe avanciert. Im Osten der indonesischen Insel Java, genauer gesagt im Krater des Ijen Vulkans (Kawah Ijen), ruinieren wagemutige Teufelskerle Tag für Tag ihre Gesundheit, um Unmengen hochreinen Schwefels und den damit verbundenen monetären Lebensunterhalt aus dem Krater zu fördern. In fast 2400m Höhe wird dem Vulkan das gelbe Gold abgerungen und auch für mich sollte der Besuch der Kawah Ijen mit ihrem schillernden Säuresee eine Bewährungsprobe bereithalten »»

Die Kraterseen des Kelimutu

Die Kraterseen des KelimutuDie verschiedenfarbigen Kraterseen des Kelimutu Vulkans sind das wohl größte touristische Highlight der indonesischen Insel Flores. Um dorthin zu gelangen, ist vor allem in der Nebensaison ein wenig Improvisationstalent gefragt. Egal ob man seinen Weg in Ende, Maumere oder Moni startet, Fremde sind auf Flores mehr als gern gesehen; ihnen zu helfen ist Herzenssache »»

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