Mount Ruapehu – Über den Wolken Nordneuseelands

11. Juli 2013

Mount Ruapehu – Über den Wolken NordneuseelandsDer Mount Ruapehu bildet das südliche Ende der Taupo Vulkanzone und des Tongariro Nationalparks, eine Region, die die neuseeländische Nordinsel nicht nur prägt, sondern fast schon definiert. Mit stattlichen 2797 Metern ist er gleichzeitig der Leuchtturm, sprich die höchste Erhebung der Nordinsel, die man mühelos von weitem ausmachen kann. Sein Krater ist zerfurcht, beherbergt einen wunderschönen Kratersee und vulkanisch ist er alles anderes als erloschen. Seine Ausbrüche kommen ohne Vorwarnung und äußern sich meist in heißen vulkanischen Schlammlawinen, so genannten Laharen »»

Simpsonhafen – Panorama der Rabaul Caldera

22. Juni 2013

Simpsonhafen – Panorama der Rabaul CalderaDer Simpsonhafen ist einer der größten und schönsten Naturhäfen der Welt. Er misst stolze 14×9 Kilometer und war einst Schauplatz des Kampfes um die Vormacht in Ozeanien, als sich im Zweiten Weltkrieg die Japaner mit den Alliierten duellierten. Jener Kampf war heftig, aber in geologischen Maßstäben von nur kurzer Dauer. Der schon immer andauernde, viel heftigere Kampf ist vulkanischer Natur, denn der Hafen ist eine riesige vulkanische Caldera, die Rabaul Caldera. Sie ist eine Art Deckel auf einer riesigen Magmakammer, deren zerstörerisches Potential die ganze Welt ins Chaos stürzen kann. Ein wunderbarer Fleck Erde mit gewissen Nebenwirkungen »»

Tongariro – Der Filmstar unter den Vulkanen

8. April 2013

Tongariro – Der Filmstar unter den VulkanenDas Durchqueren des Tongariro Vulkanmassivs, der so genannte Tongariro Alpine Crossing, ist wohl der bekannteste Wanderweg Neuseelands und das nicht erst seitdem es zu einer der Hauptkulissen des epischen Filmdreiteilers „Der Herr der Ringe“ erwählt wurde. Wo im Film Frodo versucht den Ring in den Vulkan zu werfen, tummeln sich am Fuß des pittoresken Ngauruhoe Vulkankegels in der realen Welt unzählige Touristen, internationale wie heimische und wandeln zwischen schroffen Lavabrocken zum Red Crater, den Emerald Lakes oder hinauf zum Blue Lake »»

Spalteneruption 2012 am Tolbatschik

17. Dezember 2012

Linksammlung der besten Bilder und Videos der Ende 2012 begonnenen Spalteneruption an der Südseite des Tolbatschiks auf Kamtschatka in Russland »»

Eishöhlen und Fumarolen – Die vulkanische Seele Südkamtschatkas

13. Dezember 2012

Eishöhlen und Fumarolen – Die vulkanische Seele SüdkamtschatkasMutnowski und Goreli heißen die vulkanischen Protagonisten im Süden Kamtschatkas; zweite Orte, an denen viele der Touren durch Kamtschatka Halt machen und wo Menschen mit den zugegebenermaßen schwächeren Erscheinungsformen der größten Kraft auf unserem Planeten auf Tuchfühlung gehen. Im Süden liegt auch die Provinzhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski nebst Vorort Jelisowo, dem Flugplatz der die großen und kleinen Flieger aus Moskau und anderen Orts kommend aufnimmt. Wohl einmalig auf der Welt ist der dortige Landeanflug, wenn man an der Spalier stehenden feurig roten Awatschinskaja Sopka und der majestätischen Korjakskaja Sopka entlang schwebt und gleichzeitig den ersten Kontakt zur vulkanischen Seele Kamtschatkas aufbauen kann. In Petropawlowsk-Kamtschatski ticken die Uhren merklich langsamer und speziell bei Wind und Regen vermischt sich das Wetter untrennbar mit dem rauen Charme der Marktfrauen »»

Kljutschewskoi und Tolbatschik – Die Vulkangiganten des Nordens

10. Oktober 2012

Kljutschewskoi und Tolbatschik – Die Vulkangiganten des NordensKljutschewskoi – ein Name ebenso imposant, wie der eines großen russischen Dichters und Denkers. Eigentlich hört Russlands Pyramide offiziell auf den Namen Kljutschewskaja Sopka (Ключевская сопка), doch selbst den Einheimischen scheint diese Bezeichnung viel zu lang. Der Feuerberg vereint gleich mehrere Superlative; er ist ein Stratovulkan wie aus dem Bilderbuch und mit knappen 4800 Metern der höchste Vulkan der eurasischen Kontinentalplatte, sogar der nördlichen Halbkugel. Er ist majestätisch, hoch, schneebedeckt und unnahbar, mit perfektem Konus sowie Teil eines der größten vulkanischen Systeme unseres Planeten, welches so groß und markant ist, dass es sogar vom All aus mit dem bloßen Auge zu erspähen ist. Nördlich des Kljutschewskoi findet man neben der Siedlung Kljutschi (Ключи), dem Namensgeber des Vulkans, auch den Fluss, dem wiederum die Halbinsel Kamtschatka ihren Namen verdankt. Kljutschi ist das Tor zu den nördlichen Gebieten Kamtschatkas, z.B. zum unberechenbaren und weit ausladenden Vulkan Schiwelutsch (Шивелуч), von dort kann man aber auch auf verschlungenen Waldwegen in den menschenleeren Osten als auch in den Süden des vulkanischen Bergclusters vorstoßen, der Heimat des Vulkans Tolbatschik (Толбачик) »»

Island – Krafla Panoramafoto

11. Januar 2012

Island – Krafla PanoramafotoNach mehr als 3 Jahren hatte ich doch endlich Zeit und Muße die Einzelbilder eines in Islands vulkanisch und geothermisch immer noch sehr aktiven Krafla-Region geschossenen Freihandpanoramafotos zusammenzufügen »»

Sunda, die Straße am Feuerberg

2. Januar 2012

Sunda, die Straße am FeuerbergWenn das normalerweise vom Erdmantel verhüllte Magma zu Tage tritt und in direkten Kontakt mit Wasser kommt, dann spricht der Experte lediglich leicht unterkühlt von einer phreatomagmatischen Eruption, die uns bekannte Welt hingegen wird mit einer Explosivkraft konfrontiert, die mehrere hundert Hiroshima-Bomben stark sein kann. Im Jahre 1883 ereignete sich ein derartiger Vulkanausbruch epischen Ausmaßes. Über 20km3 Gestein und Asche wurden in bis zu 25km die Höhe katapultiert und ein bis zu 40 Meter hohen Tsunami fegte die Dörfer auf den umliegenden Inseln von der Landkarte. Ort dieser Katastrophe war das indonesische Archipel, genauer gesagt die Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java, wo heute bereits der Nachfahre des einst explodierten Feuerbergs in den Startlöchern steht und regelmäßig neue Ausbrüche in den Himmel schickt: Der Anak Krakatau, an den das Leben nach und nach zurückkehrt, vor allem unter Wasser »»

Tavurvur in Schwarz und Weiß

3. Oktober 2011

Tavurvur in Schwarz und WeißDie großen Wolkenpakete des Südost-Passatwinds sind Stammgäste über Papua-Neuguinea, dem drittgrößten Inselstaat der Welt. Der Tanz gehalten von Sonne und Wolken ruft teilweise spektakuläre Lichtstimmungen hervor, die den relativ kleinen Stratovulkan Tavurvur in der Rabaul Caldera äußerst fotogen erscheinen lassen; derart fotogen, dass sich das Experimentieren mit Schwarz-Weiß-Umsetzungen lohnt. Anbei ein paar Interpretationen bereits bekannter Aufnahmen »»

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des Tavurvur

31. August 2011

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des TavurvurRabaul, eine Siedlung im Osten des magisch-exotischen Papua-Neuguineas, hat weltweit wohl eine der buchstäblich heißesten Stadtchroniken. Zum einen ist es bei ~30°C und ~90% Luftfeuchtigkeit unglaublich schwül, zum anderen geriet Rabaul im Zweiten Weltkrieg massiv zwischen die Fronten der Amerikaner und Japaner, wurde zum Spielball im heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik. Doch das ist nur die jüngere Geschichte. Die viel größere Bedrohung ging von Anfang an von Naturgewalten aus, denn seit Menschengedenken prallen an diesem fernen Fleck Erde die mächtigsten Kräfte unseres Planeten ungebremst aufeinander und nehmen speziell das östliche Ende der Insel Neubritannien in die vulkanische Zange. Erdbeben sind an der Tagesordnung und gespeist von einer nur 3 bis 4 Kilometer tief liegenden Magmakammer toben sich dort mit Vulcan Crater und dem daueraktiven, hochexplosiven Biest Tavurvur gleich zwei Feuerberge ordentlich aus. Doch trotz aller Zerstörung kommen Natur und Mensch immer wieder an diesen Ort zurück und speziell unter Wasser sprüht das Leben nur so vor Vielfalt »»