Jaipur – Rajasthans Rosaroter Panther
Das die Netzhaut kitzelnde Rosarot ist in Rajasthan traditionell die Farbe der Gastfreundschaft. In Jaipur, der Hauptstadt der Rajputen, wurde gar die komplette Altstadt in dieses symbolträchtige Farbgewand gehüllt. Jaipur ist dabei wie ein Panther auf dem Sprung: anmutig und voller Energie zugleich, ist quirliger Lebensmittelpunkt von über 2 Millionen Menschen, ist Universitäts- und Industriestadt ebenso wie kulturgeschichtliche Lichtgestalt. Das Schaffen des Maharajas Jai Singh II. bescherte Jaipur einen Reichtum an imposanten Bauten wie dem Palast der Winde, dem Palast des Wassers, der größten Sonnenuhr der Welt sowie beeindruckenden Festungen wie dem pittoresken Jaigarh Fort oder aber wehrhaften Nahargarh Fort »»
Jodhpur – Wo sich Shiva und Allah die Hand reichen
In Jodhpur ist der Ruf des Muezzins schon lauter. Arabien rückt näher. In Jodhpur ergänzen sich die Einflüsse zweier Welten und bilden eine sehr interessante Schnittstelle zwischen indischem und arabischem Kulturkreis. Die kleinen pittoresken Straßen mit ihren historischen Häusern, Haveli genannt, quellen nur so vor Leben über. Doch wie eng die Gasse auch sein mag, ein Blick auf das wie ein Schlachtschiff vor den Toren der Stadt liegende massive Mehrangarh Fort ist eigentlich immer möglich. Zentrum der Stadt ist der Uhrenturm mit dem ihm umgebenden alten Markt, dessen außergewöhnliches Sortiment nicht wundern lassen würde, wenn man sogar angekaute Kaugummis kaufen könnte »»
Kalkutta – Außer (Verkehrs-) Kontrolle
Was ist der wichtigste Körperteil der Einwohner von Kalkutta? Richtig, die Hupe. Ob Auto, Motorrad, Rikscha oder Zweirad: ohne sie geht gar nichts, egal ob handbetrieben oder mit Echoeffekt. Der Verkehr, bzw. genauer gesagt das Verhalten im Verkehr sprengt alles bisher Dagewesene. Es vergehen keine 3 Sekunden bis sich erneut ein gellender hochfrequenter Ton durch die Ohrmuschel gen Hirn fräst. Ein Wunder das die Leute in diesem Frequenzbereich noch nicht taub sind… Verkehr und schier unglaublich unhygienischer Dreck sind leider auch die dominierendsten Elemente der Stadt, was Kalkutta manchmal zu einem kleinen Vorhof zur Hölle macht. Wäre da nicht das bescheidene Domizil einer kleinen Frau aus Albanien: Mutter Theresa »»
Asien verpackt in Glas und Stahl – Hongkong
Die einstige britische Kronkolonie Hongkong ist auch gut zehn Jahre nach ihrem Retransfer an die Volksrepublik China immer noch eines der wichtigsten Zentren Asiens, und nicht nur in rein finanzieller Hinsicht. Egal ob unter marktwirtschaftlicher oder kommunistischer Flagge, wer am Victoria Harbour entlang flaniert wird den Boom den Hongkong erfuhr unschwer übersehen können. Inmitten der bunten glitzernden Welt aus Werbeschildern gibt es viel zu entdecken, dass sich in der schnelllebigen Welt des Glas-Stahl-Turbokapitalismus seine asiatische Authentizität erhielt. In erster Linie ist damit das Essen gemeint; die von Frische, Dampf und Meeresgetier geprägte kantonesische Küche »»
Spätsommer am Bosporus
Neben dem Frühjahr ist der Spätsommer eine der attraktivsten Reisezeiten um sich die Perle am Bosporus ein wenig genauer anschauen zu können. Der Mix aus Sonne, Wolken und frischer Meeresbrise bildet eine ideale Grundlage das Istanbuler Lebensgefühl sowohl tagsüber als auch in der Nacht aufsaugen zu können und Nachschlag zu verlangen »»
Im Bann der Sieben Schwestern – Moskau
Die russische Hauptstadt ist eine Metropole der Superlative. U-Bahnen im 90-Sekunden-Takt, am Himmel kratzende Stalin-Bauten, marmorverzierte Bahnhöfe und inmitten der Stadt mehrspurige Straßen, die eher an Autobahnen erinnern. Moskau ist immer eine Reise wert, und für uns Fotografen wird eindeutig die Frage geklärt, dass es nicht auf die Länge sondern den Durchmesser ankommt »»
Buda und Pest, eine Liebe für die Ewigkeit
Die ungarische Hauptstadt wird auch gern das “Paris des Ostens” genannt. Diesem Vergleich hält Sie ganz locker stand. Statt Seine und Notre Dame fährt man dort über die Donau, blickt auf die St.-Stephan-Basilika und mit einer südländischen Mischung aus Puszta, Paprika und Parties verweist Budapest sein westliches Gegenstück auf die Ränge »»
Quadratisch, orientalisch, gut – Cordobas Mezquita
Was hat die zentraleuropäische Renaissance mit Südspanien und dem Orient zu tun? Geht man dieser Frage auf den Grund, kommt man an Andalusien und im Speziellen an Cordoba nicht vorbei »»
Lissabon – Seafood und Straßenbahnen
Der Duft des Ozeans und eine lebhafte Gastronomie inmitten romantisch verschlungener Gassen und Straßenbahnen, dass sind die Trümpfe mit denen Portugals Hauptstadt Lissabon punkten kann »»
Kopenhagen
Es pølsert im Land der lustigen Buchstaben – å… ø… æ… »»