Marathon bis zur Ostkurve – Das Berliner Olympiastadion in Schwarz und in Weiß

Marathon bis zur Ostkurve – Das Berliner Olympiastadion in Schwarz und in WeißViele Berliner Wahrzeichen, ob für die “Ewigkeit” gebaut oder ewig nicht fertig gestellt, sind oftmals fest mit einem Namen verdrahtet. Ulbricht hat seinen Fernsehturm, Wowereit sein Debakel mit dem BBI-Flughafen und Honecker träumte von 100jährigen Mauern. In den 1930er Jahren hängte man derartigen Träume sogar noch eine Null ran, was Deutschland und die Welt in eine der schwärzesten Episoden ihres Daseins stürzte. Nur wenige Zeugen erinnern noch an diese Zeit, unter anderem das gewaltige, von Werner March erbaute Berliner Olympiastadion dessen Linien und Geometrie ich in dramatischen Kontrasten und in Schwarz und Weiß interpretiere »»

Impressionen aus Berlin II

Impressionen aus Berlin IIHier gibt es die zweite Folge meiner Serie Impressionen aus Berlin die die Stadt zu meiner Türschwelle bei interessanten Lichtstimmungen aufgreift. Nach zwei Wochen Regen und wilden Wetterwechseln zeigte sich die Sonne endlich wieder und verwandelte den Potsdamer Platz samt seiner Glasfassaden in ein Spiegelkabinett für Himmel und Wolken »»

Istanbul – Heimliche Hauptstadt der Türkei

Istanbul – Heimliche Hauptstadt der TürkeiDas ich an der weltweit einzigen auf zwei Kontinenten gelegenen Stadt einen Narren gefressen habe, ist ein offenes Geheimnis. In Istanbul hat sich seit meinem ersten Besuch in 2007 viel geändert. Zum Beispiel erstrahlen jetzt nach langjähriger Restauration sowohl die Hagia Sophia als auch die Süleymaniye Moschee in endgültig neuem Licht. Das größte Highlight ist aber nach wie vor der Bosporus, dessen Wassermassen jeden Tag aufs Neue in einer anderen Farbe erscheinen. Diesmal reichte die Zeit sogar für einen Besuch der kleinen Hagia Sophia als auch anderer Moscheen, wie z.B. der in Eminönü oder aber Kabataş »»

Jodhpur – Wo sich Shiva und Allah die Hand reichen

Jodhpur – Wo sich Shiva und Allah die Hand reichenIn Jodhpur ist der Ruf des Muezzins schon lauter. Arabien rückt näher. In Jodhpur ergänzen sich die Einflüsse zweier Welten und bilden eine sehr interessante Schnittstelle zwischen indischem und arabischem Kulturkreis. Die kleinen pittoresken Straßen mit ihren historischen Häusern, Haveli genannt, quellen nur so vor Leben über. Doch wie eng die Gasse auch sein mag, ein Blick auf das wie ein Schlachtschiff vor den Toren der Stadt liegende massive Mehrangarh Fort ist eigentlich immer möglich. Zentrum der Stadt ist der Uhrenturm mit dem ihm umgebenden alten Markt, dessen außergewöhnliches Sortiment nicht wundern lassen würde, wenn man sogar angekaute Kaugummis kaufen könnte »»

Jaipur – Rajasthans Rosaroter Panther

Jaipur – Rajasthans Rosaroter PantherDas die Netzhaut kitzelnde Rosarot ist in Rajasthan traditionell die Farbe der Gastfreundschaft. In Jaipur, der Hauptstadt der Rajputen, wurde gar die komplette Altstadt in dieses symbolträchtige Farbgewand gehüllt. Jaipur ist dabei wie ein Panther auf dem Sprung: anmutig und voller Energie zugleich, ist quirliger Lebensmittelpunkt von über 2 Millionen Menschen, ist Universitäts- und Industriestadt ebenso wie kulturgeschichtliche Lichtgestalt. Das Schaffen des Maharajas Jai Singh II. bescherte Jaipur einen Reichtum an imposanten Bauten wie dem Palast der Winde, dem Palast des Wassers, der größten Sonnenuhr der Welt sowie beeindruckenden Festungen wie dem pittoresken Jaigarh Fort oder aber wehrhaften Nahargarh Fort »»

Kalkutta – Außer (Verkehrs-) Kontrolle

Kalkutta – Außer (Verkehrs-) KontrolleWas ist der wichtigste Körperteil der Einwohner von Kalkutta? Richtig, die Hupe. Ob Auto, Motorrad, Rikscha oder Zweirad: ohne sie geht gar nichts, egal ob handbetrieben oder mit Echoeffekt. Der Verkehr, bzw. genauer gesagt das Verhalten im Verkehr sprengt alles bisher Dagewesene. Es vergehen keine 3 Sekunden bis sich erneut ein gellender hochfrequenter Ton durch die Ohrmuschel gen Hirn fräst. Ein Wunder das die Leute in diesem Frequenzbereich noch nicht taub sind… Verkehr und schier unglaublich unhygienischer Dreck sind leider auch die dominierendsten Elemente der Stadt, was Kalkutta manchmal zu einem kleinen Vorhof zur Hölle macht. Wäre da nicht das bescheidene Domizil einer kleinen Frau aus Albanien: Mutter Theresa »»

Spätsommer am Bosporus

Spätsommer am BosporusNeben dem Frühjahr ist der Spätsommer eine der attraktivsten Reisezeiten um sich die Perle am Bosporus ein wenig genauer anschauen zu  können. Der Mix aus Sonne, Wolken und frischer Meeresbrise bildet eine ideale Grundlage das Istanbuler Lebensgefühl sowohl tagsüber als auch in der Nacht aufsaugen zu können und Nachschlag zu verlangen »»

Asien verpackt in Glas und Stahl – Hongkong

Asien verpackt in Glas und Stahl – HongkongDie einstige britische Kronkolonie Hongkong ist auch gut zehn Jahre nach ihrem Retransfer an die Volksrepublik China immer noch eines der wichtigsten Zentren Asiens, und nicht nur in rein finanzieller Hinsicht. Egal ob unter marktwirtschaftlicher oder kommunistischer Flagge, wer am Victoria Harbour entlang flaniert wird den Boom den Hongkong erfuhr unschwer übersehen können. Inmitten der bunten glitzernden Welt aus Werbeschildern gibt es viel zu entdecken, dass sich in der schnelllebigen Welt des Glas-Stahl-Turbokapitalismus seine asiatische Authentizität erhielt. In erster Linie ist damit das Essen gemeint; die von Frische, Dampf und Meeresgetier geprägte kantonesische Küche »»

Im Bann der Sieben Schwestern – Moskau

Im Bann der Sieben Schwestern – MoskauDie russische Hauptstadt ist eine Metropole der Superlative. U-Bahnen im 90-Sekunden-Takt, am Himmel kratzende Stalin-Bauten, marmorverzierte Bahnhöfe und inmitten der Stadt mehrspurige Straßen, die eher an Autobahnen erinnern. Moskau ist immer eine Reise wert, und für uns Fotografen wird eindeutig die Frage geklärt, dass es nicht auf die Länge sondern den Durchmesser ankommt »»

Buda und Pest, eine Liebe für die Ewigkeit

Buda und Pest, eine Liebe für die EwigkeitDie ungarische Hauptstadt wird auch gern das “Paris des Ostens” genannt. Diesem Vergleich hält Sie ganz locker stand. Statt Seine und Notre Dame fährt man dort über die Donau, blickt auf die St.-Stephan-Basilika und mit einer südländischen Mischung aus Puszta, Paprika und Parties verweist Budapest sein westliches Gegenstück auf die Ränge »»