Noch ewiger als Rom – Damaskus

8. April 2007

Noch ewiger als Rom – DamaskusBereits seit der Bronzezeit siedelten in der großflächigen Oase der heutigen syrischen Hauptstadt Erdenbürger, bereits Pharaonen wie Thutmosis und Amenophis kannten Damaskus, einen der am kontinuierlichsten vom Menschen bewohnten Orte auf diesem Planeten. Nicht nur die alten Ägypter kannten Dimasq, auch in den zwei wichtigsten Büchern dieser Erde, der Bibel und natürlich dem Koran, ist von Damas die Rede. Nicht nur die UNESCO findet, dass die Altstadt von Damaskus auch heute noch mit weltweit einzigartigen Bauwerken wie z.B. der Umayyaden-Moschee den betörenden Charme von Tausend und einer Nacht verströmt. Orient pur! »»

Glaube versetzt Berge

Glaube versetzt BergeReligion und Glaube sind in Damaskus sehr fühl- und spürbare Dinge, fallen einem Westeuropäer doch zunächst die teilweise sogar komplett verschleierten Frauen ins Auge. In Damas begegnen sich über 30 verschiedene Glaubensrichtungen und leben in der syrischen Hauptstadt in relativ friedlicher Koexistenz. »»

Krak des Chevaliers – Kreuzfahrerfestung im Morgenland

Krak des Chevaliers – Kreuzfahrerfestung im MorgenlandDie syrische Kreuzfahrer-Festung Krak des Chevaliers bzw. das arabische Qal’at al-Hosn (قلعة الحصن) ist sowohl aus christlicher als auch muslimischer Sicht das bedeutendste Überbleibsel der Kreuzritterzeit. Seinem Bewohner verschaffte diese Burg die Kontrolle über einen der seit dem Altertum wichtigsten Handelswege von der Küste ins Landesinnere und selbst heute, zur Zeit des syrischen Bürgerkriegs, bieten die Türme und dicken Mauern des Kraks einen sehr guten strategischen Vorteil sowie Schutz, was dieses UNESCO-Weltkulturerbe von Zerstörung bedroht »»

Noria – Hamas antike Wasserradgiganten

Noria – Hamas antike WasserradgigantenSchaut man sich die Gegend um Hama (حماة) aus dem Weltall an, dann zieht sich der Orontes wie ein grünes Band durch den kargen Boden. Die Leben spendende Eigenschaft dieses Flusses machten sich die Altvorderen zu Nutze und bauten Bewässerungsanlagen deren archaische Pumpstationen in Form riesiger hölzerner Wasserräder, Norias genannt, noch heute eine Stimmung verbreiten wie vor hunderten von Jahren »»

Aleppo – Lautes, chaotisches Seifenparadies

Aleppo – Lautes, chaotisches SeifenparadiesDas nordsyrische Aleppo (حلب) bzw. aramäische Ḥalab ist seit Menschengedenken ein Zentrum des Handels, wovon nicht nur der märchenhafte Basar zeugt sondern auch die eindrucksvolle Zitadelle, die schätzungsweise bereits seit der Bronzezeit als Ort der Verteidigung dient. Die ganze Stadt ist ein einziges großes geschäftiges Gewusel von Menschen, das einem Urlauber wenig Platz zum Entspannen lassen kann. Ruhe findet man aber hinter den dicken Mauern des Hamam, wo die berühmte handgeschöpfte Aleppo-Seife den Körper verwöhnt »»

Palmyras antike römische Ruinen

Palmyras antike römische RuinenBereits vor mehreren tausend Jahren schätzten die mächtigen Römer die Oase Palmyra (تدمر), das heutige syrische Tadmur, als eine Stätte zum Auftanken inmitten der Wüste. Sie bauten die Oase aus und hinterließen uns, als das Riesenreich kollabierte, einen Ort, dessen einzigartiger historischer Charme das Verschwinden des römischen Imperiums nicht hätte plakativer darstellen könnte. Jene Überbleibsel des einstigen Weltreiches können es locker mit großen Wundern wie den Pyramiden oder aber der Wüstenstadt Petra aufnehmen, besonders wenn die Wüstensonne beim beim Auf- und Untergehen den Star der Ruinen, das Tetrapylon in Szene setzt »»