Muskelspiele mit dem Nachbarn – Die Grenzzeremonie von Attari/Wagah
Das Indien und Pakistan nicht die allerbesten Freunde sind ist weithin bekannt. Allabendlich werden am Grenzposten zwischen Attari und Wagah im Rahmen einer eigenwilligen Zeremonie die Flaggen eingeholt und die Grenze geschlossen. Ein Love Parade ähnliches Spektakel gewürzt mit einer gehörigen Prise Nationalismus, dem man sowohl als Inder, Pakistaner als auch ausländischer Tourist beiwohnen darf »»
Wenn die Gusche brennt… Kulinarische Begegnungen in Indien
Für Gourmets und Gourmands ist der indische Subkontinent ein Schlaraffenland, besonders wenn es um Hähnchen, Fisch, Lamm und natürlich vegetarische Spezialitäten geht. Im Staate Punjab zum Beispiel kann man sich das weltberühmte Chicken Tandoori mal im Original auf der Zunge zergehen lassen, während die Küche Bengalens wiederum die ersten zarten Thai-Einflüsse auf die indische Kost durchblicken lässt. Auch die nordindische Cuisine kann einem ordentlich einheizen. Wirklich böse wird es, wenn eine Zutat ins Spiel kommt die dem Tränengas des indischen Militärs den letzten Schliff gibt, das fast reine Capsaicin der extrem scharfen Bhut Jolokia Chili »»
Wie Ying & Yang – Reiseerfahrungen in Nordindien
Der Name „Indien“ ist ein großer, verbunden mit viel Romantik, Exotik und einer einzigartigen religiösen als auch kulturellen Welt. Indien kann aber auch unglaublich extrem sein, alle Bereiche und Facetten des Lebens betreffend. Nicht-Inder stellt der Subkontinent vor teilweise sehr harte Prüfungen, er kann unglaublich belohnend, zeitgleich aber auch zu Grunde richtend sein. Anbei ein paar Gedanken und Hinweise, sowie Erfahrungen die man zwangsläufig macht, wenn man Nordindien als Teil der Inder von Kalkutta bis nach Rajasthan und ins Punjab bereist »»
Asien verpackt in Glas und Stahl – Hongkong
Die einstige britische Kronkolonie Hongkong ist auch gut zehn Jahre nach ihrem Retransfer an die Volksrepublik China immer noch eines der wichtigsten Zentren Asiens, und nicht nur in rein finanzieller Hinsicht. Egal ob unter marktwirtschaftlicher oder kommunistischer Flagge, wer am Victoria Harbour entlang flaniert wird den Boom den Hongkong erfuhr unschwer übersehen können. Inmitten der bunten glitzernden Welt aus Werbeschildern gibt es viel zu entdecken, dass sich in der schnelllebigen Welt des Glas-Stahl-Turbokapitalismus seine asiatische Authentizität erhielt. In erster Linie ist damit das Essen gemeint; die von Frische, Dampf und Meeresgetier geprägte kantonesische Küche »»
Touristenschlacht an der Tengger Caldera
Der Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark wird von vielen Bussen und Städten aus angefahren. Womit auch schon einer der Hauptgründe genannt wäre, warum es in und an der Caldera alles andere als beschaulich zugeht. Es ist schwer dem touristischen Trubel zu entfliehen, und spätestens die mit Plastiktüten vollgemüllte Kraterschüssel des Bromo gibt einem den Rest… Der frequentierteste Punkt ist zugleich der höchste: vom 2770m hohen Gunung Penanjakan schauen sich Morgen für Morgen gut 200-300 Touristen den magischen, farbenreichen Sonnenaufgang an. Dabei kann es leider zu hässlichen Szenen kommen… »»
Die gelbe Hölle des Ijen und die Soldaten des Schwefels
Den globalisierten Alltag zu bewältigen ist für viele Menschen zu einer überlebenswichtigen Aufgabe avanciert. Im Osten der indonesischen Insel Java, genauer gesagt im Krater des Ijen Vulkans (Kawah Ijen), ruinieren wagemutige Teufelskerle Tag für Tag ihre Gesundheit, um Unmengen hochreinen Schwefels und den damit verbundenen monetären Lebensunterhalt aus dem Krater zu fördern. In fast 2400m Höhe wird dem Vulkan das gelbe Gold abgerungen und auch für mich sollte der Besuch der Kawah Ijen mit ihrem schillernden Säuresee eine Bewährungsprobe bereithalten »»
Vom Anfang in Ende zum Ende in Jakarta – Eine Reise auf den Sunda-Inseln
Das Städtchen namens Ende kann zugleich auch der Anfang einer Reise sein, zum Beispiel über die indonesischen Sunda-Inseln gen Osten Richtung Jakarta. Auf dem Weg zur Hauptstadt Indonesiens kommt man garantiert mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt und kann hinter die Kulissen derart klangvoller Namen wie Bali oder Komodo blicken. Indonesien, das steht auch stellvertretend für Vulkane, Erdbeben und Tsunamis. Im Augenblick klingt das irgendwie nach einem wenig einladenden Landstrich, aber wer weiß, nachher hatten die Vulkane sogar ihre schöpferischen Hände mit im Spiel, als sich einzigartige Hochkulturen wie kunstvolle Batik, religiöse Großtempel und das filigrane alt-indonesische Schattentheater entwickelten »»
Die Kraterseen des Kelimutu
Die verschiedenfarbigen Kraterseen des Kelimutu Vulkans sind das wohl größte touristische Highlight der indonesischen Insel Flores. Um dorthin zu gelangen, ist vor allem in der Nebensaison ein wenig Improvisationstalent gefragt. Egal ob man seinen Weg in Ende, Maumere oder Moni startet, Fremde sind auf Flores mehr als gern gesehen; ihnen zu helfen ist Herzenssache »»