Aus ewiger Liebe gebaut – Das Taj Mahal

28. Februar 2011

Aus ewiger Liebe gebaut – Das Taj MahalLiebe geht bekanntermaßen ja durch den Magen und vielleicht ist genau das die Erklärung, warum bei uns so ziemlich jedes zweite indische Restaurant den Namen Taj Mahal trägt. Der eigentliche Namensgeber ist im nordindischen Agra zu finden und wurde von Großmogul Shah Jahan im Gedenken an seine Hauptfrau Mumtaz Mahal erbaut. Der Welt hinterließen Shah Jahans innige Liebe und sein persischer Architekt Abu Fazel eine einzigartige Kostbarkeit der indo-islamischen Baukunst »»

Hinter den Kulissen des Goldenen Tempels in Amritsar

Hinter den Kulissen des Goldenen Tempels in AmritsarAmritsar kann man zu Recht als das Herz des Punjabs bezeichnen. Der Ort nah der pakistanischen Grenze ist Handelszentrum, Universitätsstadt und beherbergt mit dem Goldenen Tempel eines der höchsten Heiligtümer der Sikhs. Der Tempelkomplex hat eine wunderbar aufgeschlossene, gastfreundliche sowie spirituelle Atmosphäre und gewährt dem aufmerksamen und interessierten Beobachter überwältigende Einblicke in den Alltag der Pilger und des Tempels »»

Fatehpur Sikri – Die Geisterstadt der Großmoguln

Fatehpur Sikri – Die Geisterstadt der GroßmogulnLediglich eine Stunde Autofahrt vom weltberühmten Taj Mahal entfernt liegt ein Kleinod der indischen Geschichte. Die Stadt Fatehpur Sikri diente zwar nur von 1571 bis 1585, damit nur sehr kurz und vor langer Zeit als Hauptsitz des Großmoguls Akbar, die Gemächer und Bauten aber sind in einem Zustand als ob erst vor kurzem Wohnungsübergabe war. Ganz ohne Leben sind die heilige Stadt Fatehpur und der Königssitz Sikri nicht, denn zahlreiche Touristen mäandern heute über in roten Sandstein gesetzte Mosaike und weißen Marmor von höchster Qualität »»

Schwimmstufen – Der Brunnen von Abhaneri

Schwimmstufen – Der Brunnen von AbhaneriDer Stufenbrunnen Chand Baori in Abhaneri ist alles andere als ein Treppenwitz. Seine ungewöhnliche Bauweise garantiert den normalerweise in Trockenheit lebenden Rajputen im Grunde das ganze Jahr über einen Wasservorrat und die vielen Treppen sorgen dafür, dass die Menschen auch von jeder Seite an das kostbare Nass gelangen können. Betrachtet man nur seine Architektur, dann fühlt man sich wie im Spiegelkabinett der tausend Stufen, sondern erkennt die Schönheit Shivas und die damit eng verbundene Verehrung der wichtigsten Elemente des Lebens »»

Jaipur – Rajasthans Rosaroter Panther

Jaipur – Rajasthans Rosaroter PantherDas die Netzhaut kitzelnde Rosarot ist in Rajasthan traditionell die Farbe der Gastfreundschaft. In Jaipur, der Hauptstadt der Rajputen, wurde gar die komplette Altstadt in dieses symbolträchtige Farbgewand gehüllt. Jaipur ist dabei wie ein Panther auf dem Sprung: anmutig und voller Energie zugleich, ist quirliger Lebensmittelpunkt von über 2 Millionen Menschen, ist Universitäts- und Industriestadt ebenso wie kulturgeschichtliche Lichtgestalt. Das Schaffen des Maharajas Jai Singh II. bescherte Jaipur einen Reichtum an imposanten Bauten wie dem Palast der Winde, dem Palast des Wassers, der größten Sonnenuhr der Welt sowie beeindruckenden Festungen wie dem pittoresken Jaigarh Fort oder aber wehrhaften Nahargarh Fort »»

Jodhpur – Wo sich Shiva und Allah die Hand reichen

Jodhpur – Wo sich Shiva und Allah die Hand reichenIn Jodhpur ist der Ruf des Muezzins schon lauter. Arabien rückt näher. In Jodhpur ergänzen sich die Einflüsse zweier Welten und bilden eine sehr interessante Schnittstelle zwischen indischem und arabischem Kulturkreis. Die kleinen pittoresken Straßen mit ihren historischen Häusern, Haveli genannt, quellen nur so vor Leben über. Doch wie eng die Gasse auch sein mag, ein Blick auf das wie ein Schlachtschiff vor den Toren der Stadt liegende massive Mehrangarh Fort ist eigentlich immer möglich. Zentrum der Stadt ist der Uhrenturm mit dem ihm umgebenden alten Markt, dessen außergewöhnliches Sortiment nicht wundern lassen würde, wenn man sogar angekaute Kaugummis kaufen könnte »»

Göttliches Vārānasi – Zum Himmel hoch stinkend

Göttliches Vārānasi – Zum Himmel hoch stinkendVārānasi, die Millionenstadt am Ganges, ist eine der ältesten Städte Indiens und Zentralheiligtum des Hinduismus. Keines der Indien-typischen Bilder ist weltweit wohl so bekannt wie die Ghats genannten Flussufer und die sich dort im Ganges waschenden und betenden Hindus. Es gibt kein besseres Spiegelbild der Hindu-Gesellschaft als diesen Fluss. Für viele von ihnen ist Vārānasi definitiv der heiligste Ort der Welt, einige wenige allerdings missbrauchen dies und schöpfen das Potential den Glauben ausbeuten zu können rücksichtlos aus »»

Kalkutta – Außer (Verkehrs-) Kontrolle

Kalkutta – Außer (Verkehrs-) KontrolleWas ist der wichtigste Körperteil der Einwohner von Kalkutta? Richtig, die Hupe. Ob Auto, Motorrad, Rikscha oder Zweirad: ohne sie geht gar nichts, egal ob handbetrieben oder mit Echoeffekt. Der Verkehr, bzw. genauer gesagt das Verhalten im Verkehr sprengt alles bisher Dagewesene. Es vergehen keine 3 Sekunden bis sich erneut ein gellender hochfrequenter Ton durch die Ohrmuschel gen Hirn fräst. Ein Wunder das die Leute in diesem Frequenzbereich noch nicht taub sind… Verkehr und schier unglaublich unhygienischer Dreck sind leider auch die dominierendsten Elemente der Stadt, was Kalkutta manchmal zu einem kleinen Vorhof zur Hölle macht. Wäre da nicht das bescheidene Domizil einer kleinen Frau aus Albanien: Mutter Theresa »»

Wolke sieben für Nager – Der Rattentempel ‘Karni Mata’ in Deshnok

Wolke sieben für Nager – Der Rattentempel ‘Karni Mata’ in DeshnokVon Kühen, über Elefanten, Flüssen bis hin zu Affen kann in Indien so ziemlich alles heilig sein, was einem vor die Nase kommt. Eine der wohl merkwürdigsten Huldigungen aber ist in Deshnok an der Tagesordnung. Die kleine Wüstenstadt im westlichen Rajasthan ist die Bühne eines Sakralbaus in dem Karni Mata verehrt wird. Diese Schutzgöttin der Rajputen und Reinkarnation der Göttin Durga schart in Form von vierbeinigen Nagern die Seelen der Verstorbenen um sich: im Rattentempel »»

Muskelspiele mit dem Nachbarn – Die Grenzzeremonie von Attari/Wagah

Muskelspiele mit dem Nachbarn – Die Grenzzeremonie von Attari/WagahDas Indien und Pakistan nicht die allerbesten Freunde sind ist weithin bekannt. Allabendlich werden am Grenzposten zwischen Attari und Wagah im Rahmen einer eigenwilligen Zeremonie die Flaggen eingeholt und die Grenze geschlossen. Ein Love Parade ähnliches Spektakel gewürzt mit einer gehörigen Prise Nationalismus, dem man sowohl als Inder, Pakistaner als auch ausländischer Tourist beiwohnen darf »»