Afrika aufs Dach gestiegen – Das äthiopische Hochland
An das abessinische Hochland branden jene wolkigen Wassermassen an, die in finaler Instanz die Quelle des Blauen Nils bilden. Besonders dramatisch wirkt die Region um die Simien-Berge, deren vulkanischer Ursprung Pflanzen derart gut gedeihen lässt, dass selbst Paviane zum Vegetarier werden. Bei jedem Schritt hat man den Duft von wildem Thymian in der Nase und ab und zu haken sich diverse Dornen zärtlich in den Oberarm ein. Schnell findet man sich auf 4000m Höhe Aug in Aug mit dem kolossalen Lämmergeier oder majestätischen Adlern wieder, und hat vielleicht sogar das Glück den einzigartigen und sehr seltenen äthiopischen Wolf beobachten zu können »»
Gonder – Äthiopien in klein
Wandelt man durch die Straßen der Stadt Gonder, so läuft man nicht nur am königlichen Palast vorbei. In vielen kleinen Situationen wird man unweigerlich Augenzeuge des Aufeinandertreffens einer einzigartigen Historie und deren Errungenschaften auf die heutige afrikanische Gesellschaft. Man erlebt Äthiopien in klein »»
Aus dem Ganzen gehauen – Die Felskirchen von Lalibela
Vor Jahrmillionen wurde durch vulkanische Aktivität das äthiopische Hochland aufgefaltet. Dort, auf 2500m Höhe, findet man das Dorf Lalibela mit seinen weltweit einmaligen Kirchen, die, getrieben von der Idee ein zweites Jerusalem zu errichten, in die rote Basaltlava gehauen wurden. An wichtigen religiösen Feiertagen, wie zum Beispiel Ostern, entfaltet sich dort eine sehr interessante Mischung aus Spiritualität und touristischer Internationalität »»
Kontinentaldrift en miniature – Der Lavasee des Erta Ale
Echte Lavaseen sind auf diesem Planeten rar gesät. Aktuell ist lediglich eine Hand voll bekannt und dann steht auch noch die Herausforderung, ob und wie man an dessen Ufer gelangen kann im Raum. In der äthiopischen Danakilsenke findet man den wohl interessantesten, schönsten und mythischsten seiner Art – den Lavasee des Erta Ale »»
Staubwischen zwecklos… Unterwegs in der Danakilwüste
Die Debatte über den heißesten Ort der Erde ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Mitbürger, die ihr Schlafzimmer unter den Top 10 jener Orte wähnen, seien hiermit enttäuscht, denn während man sich halb zehn in Deutschland genüsslich das zweite Frühstück hinter die Kiemen schiebt, geht in der äthiopischen Danakilwüste die Sonne buchstäblich auf die Barrikaden und sengt alles nieder, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Bäume..? Wenn es denn mal welche gäbe… Der April ist bereits einer der heißeren Reisemonate, denn dann macht die Danakil mit fiesen kleinen staubigen Böen und Höchsttemperaturen von bis zu 65 Grad im nicht vorhandenen Schatten ganz unmissverständlich klar, wer hier der Chef im Ring ist »»
Dallol – Wie auf einem anderen Stern
Der Dallol ist die tiefst gelegene vulkanische Erscheinung auf dem Festland und obendrein der Hitzepol der Danakilwüste. Hier sammelt sich nicht nur die backofenartige Luft, sondern werben diverse, chemisch angereicherte Tümpel und deren extrem farbenreiche Salze um die Gunst der Netzhaut. Wenn zu den Füßen teilweise pure Säure aus dem Boden sprudelt und auch die ein oder andere Schwade ätzenden und übel riechenden Dampfs vorbeizieht, dann klingt das unwirtlich und alles andere als einladend. Besucher allerdings belohnt dieses weltweit einzigartige geothermale Highlight mit einem Feuerwerk an Farben, Formen und Phantasie »»
Simien Mountains Panorama
Ein Panorama der majestätischen Simien Moutains, dem landschaftlichen Highlight Äthiopiens. Geschossen aus 14 Einzelbilder vom Imet Gogo mit Blick auf die östliche Abbruchkante »»
Westafrika
In den ersten Tagen des Jahres 2006 packte mich wieder einmal die Reiselust und ließ mich Opportunisten, durch ein Sonderangebot der Condor, spontan nach Westafrika fliegen. Auf dem Programm stand eine Tour von Gambias Hauptstadt Banjul südwärts, mit Stops in der Casamance, auf dem Bijagos Archipel und Guinea/Conakry. »»
Bijagos Archipel
Bijagos, das ist ein fast 100 Eilande umfassendes Archipel vor der Westküste Afrikas. Ausgangspunkt für die 4-6 stündige Reise vom Festland zu den Inseln ist die Gegend westlich des Bissauer Hafens. Von dort starten die Kapitäne ihren Ritt durch die Mündung des Geba um mit der “Hochsee”-Piroge Bubaque, den Hauptort des Inselparadieses anzusteuern »»
Casamance – Der Süden Senegals
Der Süden des Senegals, die Casamance, benannt nach dem gleichnamigen Fluß, ist die Kornkammer dieser Region und war bis vor nicht allzu langer Zeit noch Zankapfel zwischen Separatisten und der Regierung. »»