Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und Twyfelfontein

31. März 2015

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und TwyfelfonteinDer schwarze Kontinent kann auf eine sehr weit zurück reichende Geschichte blicken, denn unter allen Erdteilen unseres Planeten ist Afrika am längsten vom Menschen besiedelt. Zeugnisse dessen sind die diversen Funde von Felsmalereien. Zwei dieser weltweit einmaligen Orte sind die Tsodilo Hills in Botswana und die Bergregion von Twyfelfontein in Namibias Damaraland. Beide Orte waren Stationen des Nomadenvolks der San und Khoikhoi, die heutzutage als Buschmänner bekannt sind. Ihre Felsmalereien und Gravuren überdauerten die Jahrtausende und sind heute ein UNESCO Weltkulturerbe. Es heißt nicht umsonst „Es begann in Afrika… »»

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der Zeit

19. März 2015

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der ZeitIm März 2003 war Maun noch ein Dorf. Heute aber, 12 Jahre später, ist es eine Stadt. Ununterbrochen wird der Himmel vom Motorengeräusch der Flugzeuge zersägt, die hinaus ins Okavango Delta (kurz einfach nur Delta genannt) fliegen um den Heerscharen von Touristen den Blick von oben zu ermöglichen. Ab und an mischen sich sogar große Passagierjets darunter, denn Maun, die mittlerweile drittgrößte Stadt Botswanas, hat schon seit geraumer Zeit einen funktionierenden internationalen Flugplatz; was für uns Berliner einen höheren Seltenheitswert hat als ein Flug zum Mars ;-) »»

Größter Wasservorhang der Erde – Die Victoriafälle

19. Februar 2015

Größter Wasservorhang der Erde – Die VictoriafälleWährend sich die ganze Welt in sozialen Netzwerken virtuell über den Sturz Robert Mugabes lustig macht und dabei nur die wenigsten einen blassen Schimmer haben wer das überhaupt ist und wo Simbabwe eigentlich liegt, war ich, der ich wegen Internetmangels vom Hinfallen des Diktators nichts bemerkte, vor Ort und habe mir die Victoriafälle des Sambesi mal mit eigenen Augen statt via Google Earth & Co. angeschaut »»

Kalahari und Okavango – Landschaften und Tiere des südlichen Afrikas

12. Februar 2015

Kalahari und Okavango – Landschaften und Tiere des südlichen AfrikasDer Süden Afrikas, die Gegend zwischen Sahara und dem Kap der Guten Hoffnung, ist geprägt vom Wasser. Mal fehlt es, mal ist es im Überfluss vorhanden; mal versickern Flüsse in der Wüste, stürzen sich Flüsse in die Tiefe oder aber treten über die Ufer und lassen die Vegetation buchstäblich ins Kraut schießen. Dies ist die Heimat einzigartiger Raubtiere, riesiger Elefanten, unendlicher Antilopenherden und auch einer der Wiegen der Menschheit. Dieses Fotodossier nimmt Euch mit in den Busch auf Fotosafari, zu den Tieren und Landschaften irgendwo zwischen Namib-Naukluft und Krüger Nationalpark, irgendwo zwischen Cape Agulhas, den Viktoriafällen und der Serengeti »»

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit Zebrastreifen

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit ZebrastreifenFährt man durch Botswana, sammelt der Tacho Kilometer denn viele Straßen machen Umwege. Einer dieser natürlichen Gründe dafür sind die Makgadikgadi Salzpfannen im Nordosten des Landes. Zusammenhängend betrachtet ist es das größte Salzpfannengebiet der Erde. Die Minerale des sonst seltenen Salzes locken, und so durchwandern im Frühjahr und zu Beginn des afrikanischen Sommers Nashörner, Giraffen und riesige Zebraherden das Gebiet. Die Pfannen avancieren zum Sammelpunkt des Regens und werden zu riesigen flachen Seen, deren Wasser nicht nur pittoreske und steinalte Affenbrotbäume, die Baobabs nähren »»

Chobe River – Botswanas Elefantenparadies

6. Februar 2015

Chobe River – Botswanas ElefantenparadiesChobe River und Sambesi, der Norden Botswanas steht ganz klar unter dem Einfluss des Wassers. Die Vegetation schießt buchstäblich ins Kraut und schafft ein Paradies für die sympathischsten Dickhäuter der Welt: Elefanten »»

Afrika aufs Dach gestiegen – Das äthiopische Hochland

18. April 2010

Afrika aufs Dach gestiegen – Das äthiopische HochlandAn das abessinische Hochland branden jene wolkigen Wassermassen an, die in finaler Instanz die Quelle des Blauen Nils bilden. Besonders dramatisch wirkt die Region um die Simien-Berge, deren vulkanischer Ursprung Pflanzen derart gut gedeihen lässt, dass selbst Paviane zum Vegetarier werden. Bei jedem Schritt hat man den Duft von wildem Thymian in der Nase und ab und zu haken sich diverse Dornen zärtlich in den Oberarm ein. Schnell findet man sich auf 4000m Höhe Aug in Aug mit dem kolossalen Lämmergeier oder majestätischen Adlern wieder, und hat vielleicht sogar das Glück den einzigartigen und sehr seltenen äthiopischen Wolf beobachten zu können »»

Gonder – Äthiopien in klein

Gonder – Äthiopien in kleinWandelt man durch die Straßen der Stadt Gonder, so läuft man nicht nur am königlichen Palast vorbei. In vielen kleinen Situationen wird man unweigerlich Augenzeuge des Aufeinandertreffens einer einzigartigen Historie und deren Errungenschaften auf die heutige afrikanische Gesellschaft. Man erlebt Äthiopien in klein »»

Aus dem Ganzen gehauen – Die Felskirchen von Lalibela

17. April 2010

Aus dem Ganzen gehauen – Die Felskirchen von LalibelaVor Jahrmillionen wurde durch vulkanische Aktivität das äthiopische Hochland aufgefaltet. Dort, auf 2500m Höhe, findet man das Dorf Lalibela mit seinen weltweit einmaligen Kirchen, die, getrieben von der Idee ein zweites Jerusalem zu errichten, in die rote Basaltlava gehauen wurden. An wichtigen religiösen Feiertagen, wie zum Beispiel Ostern, entfaltet sich dort eine sehr interessante Mischung aus Spiritualität und touristischer Internationalität »»

Kontinentaldrift en miniature – Der Lavasee des Erta Ale

Kontinentaldrift en miniature – Der Lavasee des Erta AleEchte Lavaseen sind auf diesem Planeten rar gesät. Aktuell ist lediglich eine Hand voll bekannt und dann steht auch noch die Herausforderung, ob und wie man an dessen Ufer gelangen kann im Raum. In der äthiopischen Danakilsenke findet man den wohl interessantesten, schönsten und mythischsten seiner Art – den Lavasee des Erta Ale »»