Singapur – Schnittstelle im Südosten Asiens

6. Februar 2016

Singapur – Schnittstelle im Südosten AsiensAn der Nahtstelle zwischen südostasiatischem Festland und der Inselwelt Indonesiens sitzt Singapur. Mit 5,5 Millionen Einwohnern lebend auf ~700km² ist es sowohl einer der kleinsten als auch am dichtesten besiedelten Stadtstaaten der Welt. Seit jeher war die Stadt ein Ort des Handels, bekannt unter Arabern, Indern, Chinesen und natürlich Malaien. Diese ethnische Durchmischung als auch eine kompakte Bauweise prägen ein nahezu klinisch reines Stadtbild das neben automatisierten U-Bahnen  und luxuriöser Glas-Stahl-Architektur, kulminierend im Marina Bay Sands und seinem Infinity Pool, und auch historisch-religiöse Überbleibsel in Form von Hindu-und Buddha-Tempeln aufzubieten hat »»

Auschwitz – Des Menschen dunkelste Seite

28. Januar 2016

Auschwitz – Des Menschen dunkelste SeiteAm 27. Januar 1945, ergo vor 71 Jahren, befreite die Rote Armee den Lagerkomplex von Auschwitz. Der Name dieser südpolnischen Stadt steht seither stellvertretend für eines der größten Gräuel der Menschheitsgeschichte und für die hässlichste Seite der Fratze namens Krieg »»

Pub Crawl Namibia

21. Oktober 2015

Pub Crawl NamibiaIm Norden Namibias, zwischen der riesigen Etosha-Salzpfanne und der Grenze zu Angola, reihen sich zwischen den Orten Oshakati, Oshikuku und Outapi dutzende Bars aneinander. Teils sind sie Produkt der Gegenwart, teils aber auch Zeuge des Unabhängigkeitskampfes von ehemals Deutsch-Südwestafrika, denn die im Zuge des südafrikanischen Grenzkriegs gekommenen Soldaten waren nicht anders als die Streitmächte heute, sie betranken sich gern und bespaßt zu werden stand auch auf dem Programm. Beiden Rollen wurden die zahlreichen Tavernen im Norden Namibias gerecht »»

Lissabon – Straßenbahnen und Seafood

15. September 2015

Lissabon – Straßenbahnen und SeafoodUm die Metropolitano de Lisboa zu dokumentieren, verschlug es mich im Rahmen meines U-Bahn-Fotografieprojekts in die portugiesische Hauptstadt. Witziger und unbewusster Weise buchte ich den Flug so, dass genau 8 Jahre vergingen eh ich Lissaboner Boden zum ersten Mal betrat. Ein guter Zeitraum , der sowohl Vergleiche zu- als auch Entwicklungen erkennen lässt. Die Perle am Tejo ist nach wie vor ein Juwel, das mit einer ganz speziellen Mischung aus Alt und Neu die Herzen erobert und wer auf historische Straßenbahnen steht, der wird sich wohl genauso im Himmel wähnen wie Liebhaber moderner Architektur im Parque das Nações, der Heimat des weltweit einzigartigen Oceanarios »»

Epupa Falls und Kunene – Das Land der Himba

28. August 2015

Epupa Falls und Kunene – Das Land der HimbaDort, wo sich der Kunene Fluss an den Epupa-Fällen 40 Meter in die Tiefe stürzt und den Süden Angolas streichelt, beginnt das Land der Himba; eine Gegend, deren Schroff- und Trockenheit genauso viel Mystik versprüht wie der Nomadenstamm, der sein Leben halbnackt aber stets geschmückt unter der sengenden afrikanischen Sonne verbringt »»

Eine heiße Nacht in Hukuntsi… Geschichten aus der Kalahari-Wüste

17. August 2015

Eine heiße Nacht in Hukuntsi… Geschichten aus der Kalahari-WüsteMagische Kalahari, ein Land der Kontraste – oben im Norden, wo der Okavango in ihr versickert, kann sie genauso grün und üppig sein, wie sie rotbraun und trocken im Süden daherkommt. Über mehrere zehntausend Quadratkilometer verteilt, beherbergt sie einen der größten Wildbestände der Welt. Dank Wildreservaten und Nationalpark sowie einiger weniger Buschwege, darf der Mensch am Rand dieses Riesen kratzen. Ansonsten bleibt die Kalahari das was sie ist, ein Refugium für Flora und Flora, für die Kleinsten genauso wie für Großkatzen. »»

1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt Prypjat

8. Juni 2015

1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt PrypjatIn der Nordukraine, an der Grenze zu Weißrussland liegt die Geisterstadt Prypjat. 1986 ereignete sich dort, lediglich 120km Luftlinie von der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt, eine Katastrophe und Tragödie epischen Ausmaßes als der nukleare Kern des Reaktorblocks 4 des nahegelegenen Atomkraftwerks Tschernobyl schmolz und eine Explosion verursachte. Das von der Detonation in die Atmosphäre geschleuderte strahlende Material verseucht die Umgebung für Jahrhunderte und zog auch Zentraleuropa in Mitleidenschaft. Das Ausmaß beförderte den GAU zum Super-GAU und das Dörfchen Tschernobyl war in aller Munde, weltweit. Doch es blieb nicht der einzige größte anzunehmende Unfall »»

Taupō – Vulkanzone und Identitätsstifter der Maōri

7. Mai 2015

Taupō – Vulkanzone und Identitätsstifter der MaōriVulkanismus erschuf Neuseeland und auch heute noch ist die Kraft aus dem Erdinneren omnipräsent auf der südpazifischen Insel; sei es in Form richtiger Feuerberge im Norden oder aber als Erdbeben im Süden. Wie auf einer Kette sitzend ziehen sich die Erscheinungsformen der Taupo-Vulkanzone durch das gesamte Land, beginnend beim White Island Vulkan über Tarawera, das farbenfrohe Geothermalgebiet Wai-O-Tapu nebst Rotorua und Tauposee, bis hin zu den Vulkanriesen Tongariro, Ruapehu und Mount Taranaki. Für die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, ist die Kraft aus dem Erdinneren göttlichen Ursprungs. Darüber, über die Rolle James Cooks, die des weißen Mannes und ihr eigenes Identitätsgefühl, kam ich mit den Maori ins Gespräch, bevor ich auf dem Tongariro Vulkanmassiv zum rettenden Schutzengel wurde »»

Salz mit Pfeffer – Die unterirdische Kapelle von Wieliczka

14. April 2015

Salz mit Pfeffer – Die unterirdische Kapelle von WieliczkaIm südpolnischen Wieliczka, dessen Name übersetzt so viel wie „Großes Salz“ bedeutet, gibt es ein UNESCO-Weltkulturerbe der ganz besonderen Art zu sehen: eines der ältesten Salzbergwerke der Erde in dem die größte unterirdische Kapelle der Welt, die zudem vollständig aus Steinsalz besteht, zu finden ist. Die Fahrt geht teilweise bis über 100 Meter in den Grund unter der Stadt Wieliczka, die ungefähr 20 Kilometer südöstlich von Krakau liegt und bequem mit dem Zug als Tagesausflug erreichbar ist »»

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und Twyfelfontein

31. März 2015

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und TwyfelfonteinDer schwarze Kontinent kann auf eine sehr weit zurück reichende Geschichte blicken, denn unter allen Erdteilen unseres Planeten ist Afrika am längsten vom Menschen besiedelt. Zeugnisse dessen sind die diversen Funde von Felsmalereien. Zwei dieser weltweit einmaligen Orte sind die Tsodilo Hills in Botswana und die Bergregion von Twyfelfontein in Namibias Damaraland. Beide Orte waren Stationen des Nomadenvolks der San und Khoikhoi, die heutzutage als Buschmänner bekannt sind. Ihre Felsmalereien und Gravuren überdauerten die Jahrtausende und sind heute ein UNESCO Weltkulturerbe. Es heißt nicht umsonst „Es begann in Afrika… »»