1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt Prypjat

8. Juni 2015

1986 – Die nukleare Hölle Tschernobyls und der Fuchs der Geisterstadt PrypjatIn der Nordukraine, an der Grenze zu Weißrussland liegt die Geisterstadt Prypjat. 1986 ereignete sich dort, lediglich 120km Luftlinie von der ukrainischen Hauptstadt Kiew entfernt, eine Katastrophe und Tragödie epischen Ausmaßes als der nukleare Kern des Reaktorblocks 4 des nahegelegenen Atomkraftwerks Tschernobyl schmolz und eine Explosion verursachte. Das von der Detonation in die Atmosphäre geschleuderte strahlende Material verseucht die Umgebung für Jahrhunderte und zog auch Zentraleuropa in Mitleidenschaft. Das Ausmaß beförderte den GAU zum Super-GAU und das Dörfchen Tschernobyl war in aller Munde, weltweit. Doch es blieb nicht der einzige größte anzunehmende Unfall »»

Taupō – Vulkanzone und Identitätsstifter der Maōri

7. Mai 2015

Taupō – Vulkanzone und Identitätsstifter der MaōriVulkanismus erschuf Neuseeland und auch heute noch ist die Kraft aus dem Erdinneren omnipräsent auf der südpazifischen Insel; sei es in Form richtiger Feuerberge im Norden oder aber als Erdbeben im Süden. Wie auf einer Kette sitzend ziehen sich die Erscheinungsformen der Taupo-Vulkanzone durch das gesamte Land, beginnend beim White Island Vulkan über Tarawera, das farbenfrohe Geothermalgebiet Wai-O-Tapu nebst Rotorua und Tauposee, bis hin zu den Vulkanriesen Tongariro, Ruapehu und Mount Taranaki. Für die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, ist die Kraft aus dem Erdinneren göttlichen Ursprungs. Darüber, über die Rolle James Cooks, die des weißen Mannes und ihr eigenes Identitätsgefühl, kam ich mit den Maori ins Gespräch, bevor ich auf dem Tongariro Vulkanmassiv zum rettenden Schutzengel wurde »»

Salz mit Pfeffer – Die unterirdische Kapelle von Wieliczka

14. April 2015

Salz mit Pfeffer – Die unterirdische Kapelle von WieliczkaIm südpolnischen Wieliczka, dessen Name übersetzt so viel wie „Großes Salz“ bedeutet, gibt es ein UNESCO-Weltkulturerbe der ganz besonderen Art zu sehen: eines der ältesten Salzbergwerke der Erde in dem die größte unterirdische Kapelle der Welt, die zudem vollständig aus Steinsalz besteht, zu finden ist. Die Fahrt geht teilweise bis über 100 Meter in den Grund unter der Stadt Wieliczka, die ungefähr 20 Kilometer südöstlich von Krakau liegt und bequem mit dem Zug als Tagesausflug erreichbar ist »»

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und Twyfelfontein

31. März 2015

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und TwyfelfonteinDer schwarze Kontinent kann auf eine sehr weit zurück reichende Geschichte blicken, denn unter allen Erdteilen unseres Planeten ist Afrika am längsten vom Menschen besiedelt. Zeugnisse dessen sind die diversen Funde von Felsmalereien. Zwei dieser weltweit einmaligen Orte sind die Tsodilo Hills in Botswana und die Bergregion von Twyfelfontein in Namibias Damaraland. Beide Orte waren Stationen des Nomadenvolks der San und Khoikhoi, die heutzutage als Buschmänner bekannt sind. Ihre Felsmalereien und Gravuren überdauerten die Jahrtausende und sind heute ein UNESCO Weltkulturerbe. Es heißt nicht umsonst „Es begann in Afrika… »»

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der Zeit

19. März 2015

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der ZeitIm März 2003 war Maun noch ein Dorf. Heute aber, 12 Jahre später, ist es eine Stadt. Ununterbrochen wird der Himmel vom Motorengeräusch der Flugzeuge zersägt, die hinaus ins Okavango Delta (kurz einfach nur Delta genannt) fliegen um den Heerscharen von Touristen den Blick von oben zu ermöglichen. Ab und an mischen sich sogar große Passagierjets darunter, denn Maun, die mittlerweile drittgrößte Stadt Botswanas, hat schon seit geraumer Zeit einen funktionierenden internationalen Flugplatz; was für uns Berliner einen höheren Seltenheitswert hat als ein Flug zum Mars ;-) »»

Größter Wasservorhang der Erde – Die Victoriafälle

19. Februar 2015

Größter Wasservorhang der Erde – Die VictoriafälleWährend sich die ganze Welt in sozialen Netzwerken virtuell über den Sturz Robert Mugabes lustig macht und dabei nur die wenigsten einen blassen Schimmer haben wer das überhaupt ist und wo Simbabwe eigentlich liegt, war ich, der ich wegen Internetmangels vom Hinfallen des Diktators nichts bemerkte, vor Ort und habe mir die Victoriafälle des Sambesi mal mit eigenen Augen statt via Google Earth & Co. angeschaut »»

Kalahari und Okavango – Landschaften und Tiere des südlichen Afrikas

12. Februar 2015

Kalahari und Okavango – Landschaften und Tiere des südlichen AfrikasDer Süden Afrikas, die Gegend zwischen Sahara und dem Kap der Guten Hoffnung, ist geprägt vom Wasser. Mal fehlt es, mal ist es im Überfluss vorhanden; mal versickern Flüsse in der Wüste, stürzen sich Flüsse in die Tiefe oder aber treten über die Ufer und lassen die Vegetation buchstäblich ins Kraut schießen. Dies ist die Heimat einzigartiger Raubtiere, riesiger Elefanten, unendlicher Antilopenherden und auch einer der Wiegen der Menschheit. Dieses Fotodossier nimmt Euch mit in den Busch auf Fotosafari, zu den Tieren und Landschaften irgendwo zwischen Namib-Naukluft und Krüger Nationalpark, irgendwo zwischen Cape Agulhas, den Viktoriafällen und der Serengeti »»

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit Zebrastreifen

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit ZebrastreifenFährt man durch Botswana, sammelt der Tacho Kilometer denn viele Straßen machen Umwege. Einer dieser natürlichen Gründe dafür sind die Makgadikgadi Salzpfannen im Nordosten des Landes. Zusammenhängend betrachtet ist es das größte Salzpfannengebiet der Erde. Die Minerale des sonst seltenen Salzes locken, und so durchwandern im Frühjahr und zu Beginn des afrikanischen Sommers Nashörner, Giraffen und riesige Zebraherden das Gebiet. Die Pfannen avancieren zum Sammelpunkt des Regens und werden zu riesigen flachen Seen, deren Wasser nicht nur pittoreske und steinalte Affenbrotbäume, die Baobabs nähren »»

Chobe River – Botswanas Elefantenparadies

6. Februar 2015

Chobe River – Botswanas ElefantenparadiesChobe River und Sambesi, der Norden Botswanas steht ganz klar unter dem Einfluss des Wassers. Die Vegetation schießt buchstäblich ins Kraut und schafft ein Paradies für die sympathischsten Dickhäuter der Welt: Elefanten »»

Oberbaum, Mauer und Wende und so…

9. November 2014

Oberbaum, Mauer und Wende und so…Die Berliner Oberbaumbrücke ist Symbol für Vieles. Wo heute Autos, U-Bahnen und Touristen die Spree von Nord nach Süd überqueren, verlief früher die Grenze zwischen Ost und West. Der ehemalige Grenzstreifen orientierte sich dort am Verlauf der Spree; eine Route auf der heute Ausflugsdampfer verkehren. Die Türme der Oberbaumbrücke symbolisieren die Nachbarschaft von Berlin und Brandenburg und sind nicht nur identitätsstiftend für den direkt daneben gelegenen Club Watergate sondern für die gesamte Stadt. Auch in meinem Leben spielt die Oberbaum eine wichtige Rolle: sie war mein Erstkontakt mit dem Westen kurz nachdem die Mauer fiel und viele Menschen wissen gar nicht, dass neben dem Oberbaum auch einen Unterbaum gibt »»