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Reiseberichte

Island – Krafla Panoramafoto

Island – Krafla PanoramafotoNach mehr als 3 Jahren hatte ich doch endlich Zeit und Muße die Einzelbilder eines in Islands vulkanisch und geothermisch immer noch sehr aktiven Krafla-Region geschossenen Freihandpanoramafotos zusammenzufügen »»

Sunda, die Straße am Feuerberg

Sunda, die Straße am FeuerbergWenn das normalerweise vom Erdmantel verhüllte Magma zu Tage tritt und in direkten Kontakt mit Wasser kommt, dann spricht der Experte lediglich leicht unterkühlt von einer phreatomagmatischen Eruption, die uns bekannte Welt hingegen wird mit einer Explosivkraft konfrontiert, die mehrere hundert Hiroshima-Bomben stark sein kann. Im Jahre 1883 ereignete sich ein derartiger Vulkanausbruch epischen Ausmaßes. Über 20km3 Gestein und Asche wurden in bis zu 25km die Höhe katapultiert und ein bis zu 40 Meter hohen Tsunami fegte die Dörfer auf den umliegenden Inseln von der Landkarte. Ort dieser Katastrophe war das indonesische Archipel, genauer gesagt die Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java, wo heute bereits der Nachfahre des einst explodierten Feuerbergs in den Startlöchern steht und regelmäßig neue Ausbrüche in den Himmel schickt: Der Anak Krakatau, an den das Leben nach und nach zurückkehrt, vor allem unter Wasser »»

Impressionen aus Berlin I

Impressionen aus Berlin IWarum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? Mehr und mehr komme ich auf den Geschmack auch mal vor meiner Haustür auf Bilderjagd zu gehen. Die Serie Impressionen aus Berlin besteht bewußt aus sowohl Farb- als auch Schwarz/Weiß-Aufnahmen. Sie soll neue Perspektiven auf Bekanntes eröffnen und auch Überraschendes zu Tage fördern, wie z.B. das größte Minarett der Welt »»

Niemals wieder bmi – Eine Flugannullierung und ihre Folgen

Wer viel reist, hat eine Menge zu erzählen, so auch im Bereich des Reisens an sich, wenn es um den eigentlichen Transport von A nach B geht. Das viele Fluglinien ihre Passagiere schon lange nicht mehr als Kunden sondern nur noch als zahlendes Vieh betrachten, ist ein offenes Geheimnis. Die Art und Weise des Service an Bord ist einer der besten Indikatoren dafür, wie eine Airline seine Passagiere betrachtet. Das es allerdings noch dreister geht als dem Passagier eine lieblos geschmierte pappige Stulle, die noch nicht mal ein Hund fressen würde, auf den Klapptisch zu knallen, bewies im Februar 2011 die britische Fluglinie British Midland International (bmi) »»

Tavurvur in Schwarz und Weiß

Tavurvur in Schwarz und WeißDie großen Wolkenpakete des Südost-Passatwinds sind Stammgäste über Papua-Neuguinea, dem drittgrößten Inselstaat der Welt. Der Tanz gehalten von Sonne und Wolken ruft teilweise spektakuläre Lichtstimmungen hervor, die den relativ kleinen Stratovulkan Tavurvur in der Rabaul Caldera äußerst fotogen erscheinen lassen; derart fotogen, dass sich das Experimentieren mit Schwarz-Weiß-Umsetzungen lohnt. Anbei ein paar Interpretationen bereits bekannter Aufnahmen »»

Kokosnüsse und Korallen – Das Inselreich des Pazifiks

Kokosnüsse und Korallen – Das Inselreich des PazifiksDas Paradies der pazifischen Inseln war und ist für viele Menschen noch immer eines der Traumziele schlechthin. Typisch ozeanische Werbeklischees wie schneeweiße Strände, Kokospalmen und glasklares blau-türkises Wasser werden anfass- und am eigenen Leib erlebbar. Der wahre Schatz der Südsee besteht aber ober- wie unterhalb der Meereslinie aus einem abwechslungsreichen Dialog zwischen einer einzigartigen Natur und der Stammeskultur der Ureinwohner. Doch wenn sich die stärksten Kräfte unseres Planeten offenbaren, dann werden beide jäh in ihrem Miteinander gestört, denn als Teil des tektonisch hochaktiven zirkumpazifischen Ring des Feuers, geht auf der pazifischen Seite der Welt vulkanisch gesehen buchstäblich die Post ab »»

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des Tavurvur

Rabatz bei Rabaul – Der Hexenkessel des TavurvurRabaul, eine Siedlung im Osten des magisch-exotischen Papua-Neuguineas, hat weltweit wohl eine der buchstäblich heißesten Stadtchroniken. Zum einen ist es bei ~30°C und ~90% Luftfeuchtigkeit unglaublich schwül, zum anderen geriet Rabaul im Zweiten Weltkrieg massiv zwischen die Fronten der Amerikaner und Japaner, wurde zum Spielball im heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik. Doch das ist nur die jüngere Geschichte. Die viel größere Bedrohung ging von Anfang an von Naturgewalten aus, denn seit Menschengedenken prallen an diesem fernen Fleck Erde die mächtigsten Kräfte unseres Planeten ungebremst aufeinander und nehmen speziell das östliche Ende der Insel Neubritannien in die vulkanische Zange. Erdbeben sind an der Tagesordnung und gespeist von einer nur 3 bis 4 Kilometer tief liegenden Magmakammer toben sich dort mit Vulcan Crater und dem daueraktiven, hochexplosiven Biest Tavurvur gleich zwei Feuerberge ordentlich aus. Doch trotz aller Zerstörung kommen Natur und Mensch immer wieder an diesen Ort zurück und speziell unter Wasser sprüht das Leben nur so  vor Vielfalt »»

Riesenmuscheln und goldene Quallen – Palau

Riesenmuscheln und goldene Quallen – PalauDie Inseln des gut 1500km östlich der Philippinen gelegenen Palau Archipels gucken allesamt aus dem Wasser, als ob irgendjemand mitten im türkisblauen Nirgendwo des Pazifiks großzügig mit grünen Farbtupfern kleckerte. Vor tausenden von Jahren drückte ein tektonischer Hebungsprozess die über 356 Eilande eine Etage höher, die nun wie steinerne Pilze mit bewaldetem Hut aus dem Ozean lugen. Das submarine Leben in und an der Palau Lagune ist weltweit einzigartig. Selbst wenn man nur knapp unter der Wasseroberfläche schnorchelt statt mit Pressluft zu tauchen, wird man unweigerlich Augenzeuge kloschüsselgroßer Riesenmuscheln, von Haien und von in alle Farben dieser Welt getauchten Fischen. Palaus größtes Naturwunder ist ein in sich geschlossener See in dem tausende goldener Quallen im Takt des Sonnescheins umher paddeln, der Jellyfish Lake »»

Shivas Reich der Gegensätze – Nordindien im Portrait

Shivas Reich der Gegensätze – Nordindien im PortraitDer indische Subkontinent steht für endlose Distanzen, ist unzähliger Menschen Heimat und war einst die Wiege einer einzigartigen Hochkultur. Maßgeblich prägten vor allem die Dynastie der Großmoguln und deren ausgefeiltes Verständnis von indo-islamischer Kultur und Architektur das Bild des Landes. Auf einer über viertausend Kilometer langen Reise quer durch Indiens Norden stolpert man förmlich vom einen kulturellen Höhepunkt zum anderen. Von Kalkutta ging es über die heilige Stadt Varanasi zu Indien typischen Klassikern wie dem Taj Mahal oder der verlassenen Hauptstadt der Großmoguln Fatehpur Sikri. Weiter im Westen wird es zwar karger, die kulturellen Schätze aber spielen in derselben, wenn nicht sogar höheren Liga und verzücken mit Anblicken wie dem der Paläste und Forts in Jaipur und Jodhpur oder dem des hochsymmetrischen Stufenbrunnens von Abhaneri. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch des schrulligen Rattentempels sowie der Stadt Amritsar im Herzen des Punjabs, mit dem großartigen Goldenen Tempel und der nicht allzu weit davon stattfindenden, allabendlichen Grenzschließungszeremonie von Wagah »»

Aus ewiger Liebe gebaut – Das Taj Mahal

Aus ewiger Liebe gebaut – Das Taj MahalLiebe geht bekanntermaßen ja durch den Magen und vielleicht ist genau das die Erklärung, warum bei uns so ziemlich jedes zweite indische Restaurant den Namen Taj Mahal trägt. Der eigentliche Namensgeber ist im nordindischen Agra zu finden und wurde von Großmogul Shah Jahan im Gedenken an seine Hauptfrau Mumtaz Mahal erbaut. Der Welt hinterließen Shah Jahans innige Liebe und sein persischer Architekt Abu Fazel eine einzigartige Kostbarkeit der indo-islamischen Baukunst »»

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