Elfen, Eishai und gekochte Erde

So oder so ähnlich würde wohl Hollywood die Etappen meines isländischen Roadmovies betiteln. Am Ende einer Reise auf einer Insel, die sich wie zu Zeiten der Schöpfung präsentiert, standen gut 3800 gefahrene Kilometer und viel Gesehenes auf der Uhr.

Für manche Menschen mag Island zunächst irgendwie nach einer arktisch kalten Insel mit ganzjährigem Glühweinausschank klingen. Weit gefehlt. Ich hatte das Glück Wetter, Frühling und Mitternachtssonne auf meiner Seite zu haben; wichtige Zutaten für ein fotodokumentarisches Portrait, um diesen weltweit einzigartigen Flecken Erde, an der Nahtstelle zwischen amerikanischer und eurasischer Kontinentalplatte, zwischen Nordatlantik und Arktischem Ozean, ins rechte Licht zu setzen »»

Von Singschwänen und Vulkanen - Islands Nordosten

Dort wo Islands viertgrößte Stadt Akureyri aufhört, fängt der Nordosten der Insel erst so richtig an. Die Highlights sind der Goðafoss, die vulkanische Krafla-Region und das malerisch, vor schneebedeckten Gipfeln liegende Húsavík, der isländische Star in Sachen Whale Watching »»

Tausende Seevögel und dramatische Klippen - Unterwegs in den Westfjorden

Die Westfjorde sind die mit Abstand entlegensten Gebiete der Insel. Hier sagen sich nicht Fuchs und Hase, sondern vielmehr Lundi, Trottellumme & Co gute Nacht. Schier endlose Brutgebiete der unterschiedlichsten Seevögel und sich ständig wechselnde Lichtstimmungen lassen einen nicht ohne anzuhalten von A nach B fahren. Man muss einfach alle 500 Meter stoppen und denselben Fjord aus einer anderen Perspektive neu bestaunen »»

Urbane Ländlichkeit - Reykjavik und der Süden Islands

Wirklich lange dauert es nicht, bis man die nördlichste Hauptstadt der Welt durch- bzw. umfahren, oder aber durchlaufen hat. Im gut 200.000 Einwohner zählenden Süden/Südwesten, der Gegend rund um den Golden Circle, würde nach westlicher Definition das zivilisatorische Herz der Insel schlagen. Hier wird die Ringstraße 1 auch mal zweispurig und selbst im Stau zu stehen ist durchaus möglich. Entspannung davon findet man unweit des internationalen Flughafens, wenn man in das Abwasserbecken eines Geothermalkraftwerks steigen kann »»

Lavawüsten und ewiges Eis - Der Südosten Islands

Östlich von Vik scheinen die Straßen endlos zu werden. Die üppigen mit Lupinen übersäten Wiesen gehen teilweise sehr abrupt in eine bis zum Horizont reichende Wüste schwarzen Sandes über. Die Ringstraße wird dann mehr und mehr von einspurigen Brücken unterbrochen, die die Priele und glazialen Abflussrinnen der Mýrdals- und Skeiðarársandur Ebenen überspannen. Am Ende dieses Tunnels kommt ein wahrer Star des Tourismus in Sicht: die Gletscherlagune Jökulsárlón. Filmkulisse für James Bond, Batman und Tomb Raider »»

Mondänes Marraca$h

Dort, wo unsere Störche in Ruhe ihren Winterurlaub verbringen, geht es im Reich der Menschen dafür umso wuseliger und hektischer zu. Von den schneebedeckten Gipfeln des Hohen Atlas umzingelt und mit exotischen Palmen gespickt, so präsentiert sich Marrakech, die schlichtweg bekannteste Stadt Marokkos. Ein Ort, an dem man wohl am besten all seine Sinne in Kontakt mit urigem Orient und gängigen Klischees bringen kann »»

Buda und Pest, eine Liebe für die Ewigkeit

Die ungarische Hauptstadt wird auch gern das “Paris des Ostens” genannt. Diesem Vergleich hält Sie ganz locker stand. Statt Seine und Notre Dame fährt man dort über die Donau, blickt auf die St.-Stephan-Basilika und mit einer südländischen Mischung aus Puszta, Paprika und Parties verweist Budapest sein westliches Gegenstück auf die Ränge »»

In den Sand gesetzt - Marokkos Wüste

Wenn die eigene Hand vor Augen nicht in lauter Sand und im gelben Nichts verschwindet. Wenn die Lunge nicht von innen mit Staub paniert und der Planet nicht das letzte Tröpfchen Flüssigkeit aus einem rausbrennt. Wenn der Kamelrücken einem nicht die Männlichkeit wund und die Oberschenkel blau scheuert, ja, dann kann die Wüste richtig Spaß machen… ;-) »»

Die spirituelle Erhabenheit von Fès

Die alte Königsstadt Fès beherbergt die größte historische Medina Nordafrikas und ist sowohl Zuhause von guter einer Millionen Menschen, als auch spirituelles Zentrum des Landes »»

Quadratisch, orientalisch, gut - Cordobas Mezquita

Was hat die zentraleuropäische Renaissance mit Südspanien und dem Orient zu tun? Geht man dieser Frage auf den Grund, kommt man an Andalusien und im Speziellen an Cordoba nicht vorbei »»