Eine heiße Nacht in Hukuntsi… Geschichten aus der Kalahari-Wüste

17. August 2015

Eine heiße Nacht in Hukuntsi… Geschichten aus der Kalahari-WüsteMagische Kalahari, ein Land der Kontraste – oben im Norden, wo der Okavango in ihr versickert, kann sie genauso grün und üppig sein, wie sie rotbraun und trocken im Süden daherkommt. Über mehrere zehntausend Quadratkilometer verteilt, beherbergt sie einen der größten Wildbestände der Welt. Dank Wildreservaten und Nationalpark sowie einiger weniger Buschwege, darf der Mensch am Rand dieses Riesen kratzen. Ansonsten bleibt die Kalahari das was sie ist, ein Refugium für Flora und Flora, für die Kleinsten genauso wie für Großkatzen. »»

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der Zeit

19. März 2015

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der ZeitIm März 2003 war Maun noch ein Dorf. Heute aber, 12 Jahre später, ist es eine Stadt. Ununterbrochen wird der Himmel vom Motorengeräusch der Flugzeuge zersägt, die hinaus ins Okavango Delta (kurz einfach nur Delta genannt) fliegen um den Heerscharen von Touristen den Blick von oben zu ermöglichen. Ab und an mischen sich sogar große Passagierjets darunter, denn Maun, die mittlerweile drittgrößte Stadt Botswanas, hat schon seit geraumer Zeit einen funktionierenden internationalen Flugplatz; was für uns Berliner einen höheren Seltenheitswert hat als ein Flug zum Mars ;-) »»

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit Zebrastreifen

12. Februar 2015

Makgadikgadi – Die Salzpfanne mit ZebrastreifenFährt man durch Botswana, sammelt der Tacho Kilometer denn viele Straßen machen Umwege. Einer dieser natürlichen Gründe dafür sind die Makgadikgadi Salzpfannen im Nordosten des Landes. Zusammenhängend betrachtet ist es das größte Salzpfannengebiet der Erde. Die Minerale des sonst seltenen Salzes locken, und so durchwandern im Frühjahr und zu Beginn des afrikanischen Sommers Nashörner, Giraffen und riesige Zebraherden das Gebiet. Die Pfannen avancieren zum Sammelpunkt des Regens und werden zu riesigen flachen Seen, deren Wasser nicht nur pittoreske und steinalte Affenbrotbäume, die Baobabs nähren »»

Chobe River – Botswanas Elefantenparadies

6. Februar 2015

Chobe River – Botswanas ElefantenparadiesChobe River und Sambesi, der Norden Botswanas steht ganz klar unter dem Einfluss des Wassers. Die Vegetation schießt buchstäblich ins Kraut und schafft ein Paradies für die sympathischsten Dickhäuter der Welt: Elefanten »»

Die Tölpel vom Cape Kidnappers und der Trans-Tasmanische Flug

13. Juni 2014

Die Tölpel vom Cape Kidnappers und der Trans-Tasmanische FlugSeevögel sind kleine Wunderwerke der Evolution und Neuseeland beheimatet viele von ihnen, unter anderem die zweitseltenste Tölpelart, den australasischen Tölpel. Dieser kleine gefiederte Kerl ist voll und ganz auf seinen Lebensraum angepasst, ein pfeilschneller Jäger und exzellenter Segelflieger. Am Muriwai Beach und am Cape Kidnappers nistet er beobachtbar. In der Hawke’s Bay verbrachte ich zwei Tage mit den Meisterfliegern, deren Erwachsenwerden mit einem lebensbedrohlichen Abenteuer startet, dem Trans-Tasmanischen Flug »»

Leben entlang der Landebahn – Das Tuvalu Atoll

13. Februar 2014

Leben entlang der Landebahn – Das Tuvalu AtollDie eigentliche eigene Landmasse betrachtet, ist Tuvalu der zweitkleinste Staat der Welt. Manche seiner Eilande sind so schmal, dass man förmlich von der einen zur anderen Seite spucken kann. Das Herz des Inselstaates ist das Funafuti Atoll, das östlich von der Hauptinsel Fongafale umschlossen wird. Dort kann gelandet werden, auf dem höchsten Punkt des Landes, auf 5 Meter über dem Meeresspiegel. Entlang jener Landebahn spielt sich das Leben ab und bescherte mir den bis dato wichtigsten Moment authentisch gelebter polynesischer Kultur, nebst Abendessen mit dem Premierminister »»

Tonga – Wo die Zeit beginnt

7. Februar 2014

Tonga – Wo die Zeit beginntWas haben das Inselreich Tongas und ein 20 Kilovolt-Elektrokabel gemeinsam? Richtig, beides ist spannend und beachtlich isoliert, denn das 136 Eilande umfassende Königreich ist die einzige polynesische Inselgruppe, die vom Westen nie kolonialisiert wurde. Der früher auf den Namen „Freundschaftsinseln“ hörende Archipel liegt am bis zu 10,8 km tiefen Tongagraben; einer Verwerfung, wo sich die pazifische unter die australische Platte schiebt und nahe dem 180. Längengrad – der internationalen Datumsgrenze – wo man als einer der Ersten auf dem Planeten das neue Jahr begrüßen kann. Da der weiße Mann dort nur wenig seine Finger im Spiel hatte, konnten einzigartige polynesische Kulturgüter wie z.B. der Ha’amonga Trilith überleben. Gern nehmen die Einwohner den „palangi“ an die Hand und zeigen ihm Highlights wie die Blow Holes, Flughunde oder die magische Anahulu Cave, einer Tropfsteinhöhle mit einem glasklaren kleinen Süßwassersee zum Baden »»

Abel Tasman Nationalpark – Der Seelöwenspielsplatz mit holländischen Wurzeln

1. Juli 2013

Abel Tasman Nationalpark – Der Seelöwenspielsplatz mit holländischen WurzelnJames Cook spielte bei der Erkundung Neuseelands unzweifelhaft die bedeutendste Rolle für uns Angehörige der westlichen Zivilisation, aber es war Abel Tasman von der holländischen Ostindien-Kompanie der bereits gute 100 Jahre zuvor das neuseeländische Festland als erster Europäer entdeckte und dessen Name in alle Ewigkeit eine Insel, ein Meer und eben auch Neuseelands kleinsten Nationalpark zieren. Letzterer Park ist an der Nordküste der neuseeländischen Südinsel zu Hause und sowohl landschaftlich als auch von der Tierwelt her ein buchstäblicher Garten Eden. Abgerundet wird dieses Paradies en miniature durch seine unmittelbare Nachbarschaft, das Cape Farewell und die Strände der Golden Bay, welche allesamt zu den Orten gehören die man als Neuseeland-Besucher unbedingt gesehen haben sollte »»

Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehen

29. April 2013

Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehenDer Doubtful Sound ist einer der großen imposanten Fjorde an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Anders als der bekanntere Milford Sound ist er verwinkelter, hat sogar kleine Inseln und anders als Norwegens Fjorde sind seine steilen Wände gänzlich unbewohnt. Normalerweise hängen dichte Wolken zwischen seinen Schluchten und regnen sich ab, doch der Sommer 2013 war für auch für den Doubtful Sound ein sehr trockener. Den wilden Albatrossen an der Fjordmündung scheint das egal. Majestätisch und zeitlos ziehen ihre Bahnen durch den Himmel und haben ihre ganz eigene Wasserversorgung. Diese gefiederten Kerle mühelos über die Wellenkämme gleiten zu sehen ist das wohl erhabenste Naturerlebnis Südneuseelands »»

Anemonenfische

30. Dezember 2011

AnemonenfischeWohl kaum einer Fischart fliegen die Herzen derart zu wie den Anemonenfischen und spätestens seit Findet Nemo sind sie in aller Munde, im verbalen Sinne versteht sich ;-) Allerdings weisen nicht alle Anemonenfische automatisch die durch den Film bekannt gewordene orange-weiß gebänderte Färbung auf. Wie auch immer sie aussehen mögen, sie sind relativ klein und können ob des Versteckens in der Anemone wegen schnell übersehen werden. Hat man sie dennoch entdeckt, kann man stundenlang verharren und ihr wuseliges Treiben im Geflecht der Fangarme und im Gefecht gegen die Strömung beobachten, denn selbst im knöcheltiefen Wasser kann man sie antreffen »»