Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Olympisches Dorf und die Kaserne von Elstal

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Olympisches Dorf und die Kaserne von ElstalBeim Olympischen Dorf denkt man zunächst ans Jahr 1936, ergo an Hitler und die Nazis sowie den im dortigen Hindenburg-Haus gipfelnden Kult um den ehemaligen deutschen Weltkriegshelden und späteren Reichspräsidenten. Doch auch die Sowjetarmee nistete sich im strategisch günstig gelegenen Elstal und der dortigen Löwen-Adler-Kaserne ein. Interessant aber wird’s im Olympischen Dorf, wo man neben einer grandiosen verlassenen Schwimmhalle auch auf eine interessante historische Melange klar erkennbarer Nazi-Elemente vermischt mit Sowjet-Ikonografie trifft »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe

Ostdeutschlands sowjetisches ErbeManch Angehöriger der westlichen Hemisphäre mag sie im Rahmen seiner digital in Gut und Böse kategorisierenden Dämonisierung als Propaganda oder Verklärung missinterpretieren, meine Fotoserie „Ostdeutschlands sowjetisches Erbe“ aber treibe ich voran, weil ich mich grundsätzlich für Geschichte interessiere. Und die Geschichte der Sowjetunion ist alles andere als uninteressant. Sie ist einzigartig und war, ob ich es will oder nicht, Teil meines eigenen Lebens und Aufwachsens »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Der Adlerhorst in Sperenberg

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Der Adlerhorst in Sperenberg„Märkische Heide, märkischer Sand“ – davon handelt die Brandenburger Hymne. Von beidem gibt’s in Sperenberg südlich Berlins mittlerweile genug denn der Regisseur des einstigen großen Flugplatzes hört nicht mehr auf den Namen Sowjetarmee sondern Natur. Von der DDR für den großen sowjetischen Bruder erbaut, nutzten die Russen den Flugplatz bis ins Jahr 1994. Seitdem ist das riesige 24km² messende Areal dem Verfall preisgegeben »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Krampnitzer Panzer vor den Toren Berlins

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Krampnitzer Panzer vor den Toren BerlinsKrampnitz in der Nähe von Potsdam, vor den Toren Berlins, war ein großer Militärkomplex der Panzertruppen der ehemaligen GSSD, der Gruppe Sowjetischer Streitkräfte in Deutschland. Zeitzeugen, wie es verlassene Kasernen sind, verschwinden sukzessive, entweder weil sich die Natur unerbittlich zurückholt was ihr gehört, oder aber weil der Mensch alles dem Erdboden gleich macht. Dieses Schicksal wird auch Krampnitz ereilen, aber anders als andernorts wurde es durch den Hollywood-Film Enemy at the Gates“ untersterblich verewigt »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die Pankower Kriegsgräberstätte

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die Pankower KriegsgräberstätteDer Schlacht um Berlin fielen 1945 über 170.000 Soldaten und mehrere zehntausend Zivilisten zum Opfer. Über eine halbe Million Soldaten wurden verwundet, körperlich wie seelisch. Das Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide in Berlin-Pankow ist letzte Ruhestätte für fast 20.000 Rotarmisten die genau jener Schlacht zum Opfer fielen »»

Rugby in Berlin

Rugby in BerlinAls Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Poznan (Polen), war beim Rugby Klub 03 aus Berlin-Weissensee die U18-Nationalmannschaft zu Gast. Hier ein paar Eindrücke vom Testspiel »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das Treptower Ehrenmal

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das Treptower EhrenmalAls kleiner Junge war ich schwer vom Besuch des Treptower Ehrenmals beeindruckt. Auch heute ist das noch so, nur das der Besuch in diesen Tagen generell freiwilliger Natur ist und nicht von der Schule organisiert erfolgt. Dennoch hat uns das damals nicht geschadet. Im Gegenteil, bekommt man doch ganz unabhängig von der Gesellschaftsordnung ein Gefühl dafür, was Geschichte und Krieg bedeuten und was es zu verhindern gilt. Die Anlage liegt versteckt im Treptower Park und von außen geben nur die Triumphbögen aus Granit einen Hinweis darauf, was sich hinter den Baumwipfeln versteckt »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf6.000 Seelen Dorf contra Militärstadt mit bis zu 75.000 Soldaten – Die Sowjets wussten das südlich der Hauptstadt an der Bahnstrecke Berlin-Dresden gelegene Wünsdorf (Вюнсдорф) gut zu nutzen. Auch wenn bereits seit etlichen Jahren verlassen und komplett umzäunt, so kann der Kern des Areals, das heutige Haus der Offiziere, die frühere Heeressportschule bzw. noch frühere Kaiserliche Turnanstalt, die glücklicherweise alle Epochen und Kriege überdauerte, immer noch seine facettenreiche Geschichte erzählen »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in Vogelsang

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in VogelsangWeniger als eine Autostunde vom Berliner Ring entfernt liegt im Norden der Hauptstadt bei Zehdenick ein kleines Dörfchen in dessen Norden nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutender Standort der Sowjetischen Streitkräfte entstand, die mittlerweile verlassene Garnison Vogelsang (Гарнизон Фогельзанг). Zu Spitzenzeiten lebten und arbeiteten in der heutigen Geisterstadt bis zu 15.000 Menschen; Soldaten, deren Angehörige sowie zivile Standortmitarbeiter. Einige von ihnen bedienten Nuklearraketen die auf den Westen gerichtet waren – Kalter Krieg zum Anfassen »»

Impressionen aus Berlin I

Impressionen aus Berlin IWarum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? Mehr und mehr komme ich auf den Geschmack auch mal vor meiner Haustür auf Bilderjagd zu gehen. Die Serie Impressionen aus Berlin besteht bewußt aus sowohl Farb- als auch Schwarz/Weiß-Aufnahmen. Sie soll neue Perspektiven auf Bekanntes eröffnen und auch Überraschendes zu Tage fördern, wie z.B. das größte Minarett der Welt »»