Syrien-Fotoserie überarbeitet

13. Oktober 2014

Syrien-Fotoserie überarbeitetWas bin ich froh damals Syrien besucht zu haben…! Der syrische Bürgerkrieg ist eine Tragödie sondergleichen. Er zerriss das Land, Freunde und Familien und hat natürlich auch auf den Alltag sowie auf die Kulturgüter immensen Einfluss. Nichts ist mehr so wie es mal war…, was für uns stabilitätsverwöhnte westliche Generation nicht vorstellbar ist. Als Hommage an ein Land mit unglaublicher Gastfreundschaft und mit einer einzigartigen, tiefgehenden Geschichte habe ich meine Syrien-Fotoserie aus dem Jahr 2007 überarbeitet, denn auch die Softwareseite der digitalen Fotografie unterliegt dem Fortschritt. Heutzutage, nur 7 Jahre nach meiner Reise, führt die allgemeine Hysterie bzgl. des Wortes Syrien eher zu einem Eintrag in einer Geheimdienst-Datenbank denn Bewunderung und Begeisterung für die Überbleibsel von z.B. Kreuzrittern oder aber den Römern auszulösen. Traurig! »»

Hipster, Historie und Hartz IV – Unterwegs mit der Berliner U8

8. September 2014

Hipster, Historie und Hartz IV – Unterwegs mit der Berliner U8Die U8 ist nicht nur Berlins zweite Nord-Süd-Verbindung, sie ist in erster Linie eine Reise durch die Historie als auch sozialen Schichten der Stadt, beginnend beim verschworenen Märkischen Viertel mit seinen eigenen Regeln, über das von Zugezogenen annektierte Szene-Mitte mit seinen Trendopfern und parasitären Yankee-Hipstern, bis hin zum urig-mediterranen Kreuzberg-Neukölln, wo Berlins multikulturelle aber auch wieder prekäre Seite zum Vorschein kommt »»

xflo:w Fotokalender 2015 – Südpazifik und Architektur

4. Juli 2014

xflo:w Fotokalender 2015 – Südpazifik und ArchitekturAuch für das Jahr 2015 wird es wieder zwei Varianten des xflo:w Fotokalenders in gewohnt hoher Qualität geben. Thematisch beschäftigt sich der erste Kalender mit der meiner Reise durch die Südsee und der zweite Kalender ist eine Kollektion von Architekturfotos die mir im Laufe der Jahre vor die “Flinte” gekommen sind und deren Charakter geometrisch bzw. abstrakt ist. Nachfolgend hier die Kalender-Vorschau: »»

xflo:w Fotokalender 2014

23. August 2013

xflo:w Fotokalender 2014Vielen lieben Dank für den Erfolg des letztjährigen Fotokalenders mit Impressionen aus dem großartigen Kamtschatka. Auch für 2014 wird es wieder einen Fotokalender geben, genauer gesagt auch wieder zwei, denn die motivische Vielfalt Neuseelands läßt mir keine Wahl… Man kann die Bergwelt Neuseelands einfach nicht mit den Küstenregionen mischen, denn beides steht thematisch wie motivisch für sich. Anbei die Vorschau was Ihr erwarten könnt »»

Moshic in der Fiesen Remise in Berlin

12. August 2013

Moshic in der Fiesen Remise in BerlinWenn man sich selbst 10 Jahre lang treu bleibt, dann mögen Opportunisten, die ihre DJ-Fahne in jeden musikalischen Wind dieser Welt halten, wohl von Stillstand sprechen. Das dem nicht immer so ist, stellt der israelische DJ und Produzent Moshic unter Beweis, der schon seit gut einer Dekade zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Am Samstag dem 10. August war es so weit: Moshic gab sein Debüt in Berlin, in der Fiesen Remise, einem kleinen berlin-typischen Club ins Leben gerufen von den Machern des Sage Clubs und Restaurants »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das Treptower Ehrenmal

25. Juni 2013

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das Treptower EhrenmalAls kleiner Junge war ich schwer vom Besuch des Treptower Ehrenmals beeindruckt. Auch heute ist das noch so, nur das der Besuch in diesen Tagen generell freiwilliger Natur ist und nicht von der Schule organisiert erfolgt. Dennoch hat uns das damals nicht geschadet. Im Gegenteil, bekommt man doch ganz unabhängig von der Gesellschaftsordnung ein Gefühl dafür, was Geschichte und Krieg bedeuten und was es zu verhindern gilt. Die Anlage liegt versteckt im Treptower Park und von außen geben nur die Triumphbögen aus Granit einen Hinweis darauf, was sich hinter den Baumwipfeln versteckt »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf

25. Februar 2013

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf6.000 Seelen Dorf contra Militärstadt mit bis zu 75.000 Soldaten – Die Sowjets wussten das südlich der Hauptstadt an der Bahnstrecke Berlin-Dresden gelegene Wünsdorf (Вюнсдорф) gut zu nutzen. Auch wenn bereits seit etlichen Jahren verlassen und komplett umzäunt, so kann der Kern des Areals, das heutige Haus der Offiziere, die frühere Heeressportschule bzw. noch frühere Kaiserliche Turnanstalt, die glücklicherweise alle Epochen und Kriege überdauerte, immer noch seine facettenreiche Geschichte erzählen »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in Vogelsang

1. Februar 2013

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in VogelsangWeniger als eine Autostunde vom Berliner Ring entfernt liegt im Norden der Hauptstadt bei Zehdenick ein kleines Dörfchen in dessen Norden nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutender Standort der Sowjetischen Streitkräfte entstand, die mittlerweile verlassene Garnison Vogelsang (Гарнизон Фогельзанг). Zu Spitzenzeiten lebten und arbeiteten in der heutigen Geisterstadt bis zu 15.000 Menschen; Soldaten, deren Angehörige sowie zivile Standortmitarbeiter. Einige von ihnen bedienten Nuklearraketen die auf den Westen gerichtet waren – Kalter Krieg zum Anfassen »»

xflo:w Fotokalender 2013

25. September 2012

xflo:w Fotokalender 20132012 war wild, arbeitsreich und geprägt von emotionalen wie gesellschaftlichen und persönlichen Aufs und Abs. Vom Reisezeitraum her liegt der September, und damit meine Expedition in den äußersten Osten Russlands zu den Vulkanen Kamtschatkas, schon sehr nah am Produktionstermin des Kalenders. Von daher gibt es für 2013 nur einen klassischen Reisefotokalender, der aber wiederum um etwas ergänzt wird, was ich schon immer mal machen wollte, sprich einen echten Architekturkalender, der die Fotografie ein wenig von ihrer künstlerischen Seite her aufgreift zu veröffentlichen »»

Niemals wieder bmi – Eine Flugannullierung und ihre Folgen

16. Oktober 2011

Wer viel reist, hat eine Menge zu erzählen, so auch im Bereich des Reisens an sich, wenn es um den eigentlichen Transport von A nach B geht. Das viele Fluglinien ihre Passagiere schon lange nicht mehr als Kunden sondern nur noch als zahlendes Vieh betrachten, ist ein offenes Geheimnis. Die Art und Weise des Service an Bord ist einer der besten Indikatoren dafür, wie eine Airline seine Passagiere betrachtet. Das es allerdings noch dreister geht als dem Passagier eine lieblos geschmierte pappige Stulle, die noch nicht mal ein Hund fressen würde, auf den Klapptisch zu knallen, bewies im Februar 2011 die britische Fluglinie British Midland International (bmi) »»