Biographie
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Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen es unmöglich ist. Victor Hugo |
Dieses Sprichwort beschreibt wie kein zweites das, wohin mich die Musik entführte: die Entdeckung von House, das Rocken mit hypnotischem Tribal, sowie durch Ambient und Downbeats zu entschweben. Sie verleitete mich mit Techno zu experimentieren und begeistert mit flächigen Breaks stets aufs Neue.
Alles begann irgendwie kurz nach der Wende, mit der Steve Mason Experience auf BFBS, welche ich mir in sehr jungen Jahren des Nächtens heimlich unter der Bettdecke angehörte, da Techno zu dieser Zeit oftmals negativ behaftet war. So auf den Geschmack elektronischer Musik gekommen, ging die Reise einmal quer durch die Genres und resultierte DJ-mäßig in einer variantenreichen Weitwinkelaufnahme, die bahnbrechendes Neues mit Klassikern fusioniert. Wenig später sorgte der Kick-Off der Global Underground Serie, mit Nick Warren in Prag, für eine weitere, bis heute anhaltende Inspiration. Zunächst auf eigene Faust und später dann mit DJ Partner Peer Benary rockte es in Osteuropa, Südafrika, Südamerika und natürlich vor der eigenen Haustür: in Berlin.
Im Laufe der Jahre nahm, auch durch die technische Entwicklung bedingt, die Fotografie immer mehr Einfluß auf mein Schaffen. Die Kamera wurde zum ständigen Begleiter, Clubs/Publikum und Künstler fühlten sich gut getroffen und schwups, eh ich mich versah, hielt ich die erste Spiegelreflex in den Händen. Von da an nahm alles einen professionelleren Lauf der Dinge und resultiert heute in eine Spezialisierung auf Reisedokumentation, Portraitierung und Available Light, dem Einfangen der Lichtstimmung ohne Blitz. Getreu dem Motto »mittendrin, statt nur dabei« wird gerockt bis in die Morgenstunden. Selbstredend das dabei Impressionen entstehen, die anders als normales Partygeknipse den Betrachter mitreißen.
Mein breit gefächerter Musikgeschmack, gepaart mit einer Prise Analytik, brachte mir sehr bald das Genre des musikalischen Journalismus nahe. Momentan arbeite ich für das internationale 365Mag aus Amsterdam, sowie für Filter27 aus New York und Sound Revolt aus Warschau.
Die Neugier ließ mich über den Tellerrand gucken und den Resident Advisor (RA) entdecken. Nach einigen wenigen Arbeiten für dieses sicherlich größere, aber auch führungslose Onlinemagazin, stellte ich die Kollaboration umgehend ein, da grundlegende Werte der Zusammenarbeit, wie z.B. Vertrauen und Konstruktivität, nicht gegeben waren. Ich wollte mich weder als Liebhaber, noch als Drogenkumpel oder Zimmergenosse anbiedern, denn nur auf dieser Basis werden beim Resident Advisor Zusagen gehalten, Artikel nicht sinnfremd zensiert und Urheberrechte nicht hinterrücks verletzt.

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